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19.08.2013 - Land
Peter Beuth: "Im Chancenland Hessen soll jedes Kind seinen Lebensweg selbst finden und individuell gestalten"
„Wir wollen, dass jedes Kind die Chance hat, seinen Lebensweg selbst zu finden und individuell zu gestalten. Weil jedes Kind andere Talente hat, stehen wir für ein Schulsystem, das alle Kinder individuell fördert. Das geht nur mit einem vielfältigen Schulangebot und freier Schulwahl“, erklärte der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, anlässlich des Schulbeginns. „Die hessische CDU steht für die bestmögliche Förderung jedes Kindes und setzt sich deshalb für den Erhalt eines gegliederten Schulsystems mit Gymnasien, Förderschulen und dem bewährten dualen Ausbildungssystem ein. Ebenso verteidigen wir mit Nachdruck eine Schullandschaft, die nicht auf Gleichmacherei, sondern auf Leistungsbereitschaft und Chancengerechtigkeit ausgerichtet ist. Leistung, Noten, Erfolge und Misserfolge gehören zum Lernen und müssen Bestandteil von Schule bleiben“, so Beuth. Dazu gehöre auch mehr Planungssicherheit für Familien. Deshalb wolle die CDU gemeinsam mit den Kommunen, Vereinen und Kindern einen „Pakt für den Nachmittag“ schließen. „Hierdurch soll Kindern bis 12 Jahren auf freiwilliger Basis ein zusätzliches Bildungs- und Betreuungsangebot bis 16:00 Uhr geboten werden“, so Beuth.

Seit 1999 hat die CDU-geführte Landesregierung rund 7.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen, darunter alleine 2.500 in der laufenden Legislaturperiode. Jede Woche werden an Hessens Schulen knapp 200.000 Stunden mehr Unterricht erteilt, als unter der letzten rot-grünen Landesregierung. Nach der von SPD und Grünen zu verantwortenden Bildungskatastrophe mit einer Unterrichtsabdeckung von 82,8 Prozent im Schuljahr 1998/99 erhalten die Schulen heute eine Zuweisung von 105 Prozent im Landesdurchschnitt. Trotz rückläufiger Schülerzahlen hat die CDU-geführte Landesregierung alljährlich dafür gesorgt, dass es in Hessen immer mehr Lehrer, eine immer höhere Unterrichtsabdeckung, immer kleinere Klassen und einen immer höheren Bildungsetat gab – und das mit durchgehend steigender Tendenz.

„Mit ihrem vehementen Festhalten an der Einheitsschule machen Herr Schäfer-Gümbel und Frau Habermann deutlich, was Hessen unter einem rot-rot-grünen Linksblock drohen würde: Die flächendeckende Einführung einer als ‚Gemeinschaftsschule‘ verniedlichten Einheitsschule von der 1. bis zur 10. Klasse, die Zerschlagung der Gymnasien und Förderschulen, die Abschaffung des Sitzenbleibens und der Ziffernoten und ein Rückfall in hoffnungslos gescheiterte bildungspolitische Experimente der 70er-Jahre“, warnte der hessische CDU-Generalsekretär vor den Folgen eines Richtungswechsels in der Bildungspolitik.

„Für uns ist jedes Kind gleich viel Wert, aber wir wissen, dass nicht alle Kinder gleich sind. Die CDU steht für die Freiheit des Einzelnen und die Sicherheit aller. Deshalb geht es am 22. September um mehr als nur die Wahl eines neuen Bundes- und Landtags. Es geht um eine Richtungsentscheidung und die Frage, ob in unserer Republik auch in Zukunft der Mensch als Individuum noch im Mittelpunkt stehen wird“, sagte Beuth.


Hintergrund:

In diesem Zusammenhang ist auch auf das Zukunftsprogramm der CDU Hessen zu verweisen, das im Rahmen des Mitdenkforums gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurde und sich ausführlich sowie sehr detailliert dem Thema Bildung widmet.

So strebt die CDU Hessen beispielsweise an:
  • Erhalt eines gegliederten Schulsystems sowie individuellen Wahlfreiheit und des Elternrechts auf Schulvielfalt; also den Erhalt des leistungs- und begabungsorientierten Bildungssystems. 
  • Ausbau eines „Pakts für den Nachmittag“ durch Land, Kommunen, Schulen, Vereine und Kirchen, der für Kinder bis zum 12. Lebensjahr ein flächendeckendes Bildungs- und Betreuungsangebot auf freiwilliger Basis sichert. Damit wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso unterstützt wie das gesellschaftliche Miteinander von Lernen, Freizeit und Ehrenamt. 
  • Erneuerung des hessischen Hochschulpakts über das Jahr 2015 hinaus, um den Hochschulen auch zukünftig Planungssicherheit und eine verlässliche Grundfinanzierung zu ermöglichen. 
  • Ablehnung sogenannter „Zivilklauseln“, um die Freiheit der Forschung und Verantwortung der Forscher zu stärken anstatt zu ideologisieren.
Themengebiet: Bildung, Schule, CDU