Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen

Aktuelles

16.08.2013 - Land
Günter Schork: "SPD und Linke geeint in ihren Bestrebungen zur Errichtung von Einheitsschulen"
„Die beiden Pressekonferenzen von SPD und Linken zum Schuljahresauftakt haben die ideologische Nähe beider Parteien nochmals unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Mit ihrem vehementen Festhalten an der Einheitsschule macht das sozialistische Trio um Frau Wissler, Herrn Nagel und Frau Habermann deutlich, was Hessen unter einem rot-rot-grünen Linksblock drohen würde: Die flächendeckende Einführung einer als ‚Gemeinschaftsschule‘ verniedlichten Einheitsschule von der 1. bis zu 10. Klasse, die Zerschlagung der Gymnasien und Förderschulen, die Abschaffung des Sitzenbleibens und der Ziffernoten und ein Rückfall in hoffnungslos gescheiterte bildungspolitische Experimente der 70er-Jahre. Auch die Personalentscheidungen lassen dabei wenig Zweifel an der Stoßrichtung der Linksparteien: Der SPD-Vorsitzende Schäfer-Gümbel beruft mit Frau Habermann ausgerechnet eine verbissene Vorkämpferin der Einheitsschule zur Beraterin in sein Wahlkampfteam. Absolut unverständlich ist zudem, dass mit Jochen Nagel der Bundestagskandidat einer in Teilen verfassungsfeindlichen Partei trotz der heftigen Kritik aus den eigenen Reihen noch immer an der Spitze der GEW steht. Der radikale Einheitsschul-Verfechter nimmt die Gewerkschaft in Geiselhaft für seine politischen Ambitionen und ignoriert dadurch die Anliegen der GEW-Mitglieder“kommentiert der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Günter Schork die beiden heutigen Pressekonferenzen von SPD und Linken zur Bildungspolitik.

„Hessens Schulen arbeiten heute unter den besten Rahmenbedingungen seit der Gründung unseres Bundeslandes. Durch die gezielten Investitionen der CDU-geführten Landesregierung konnten die Klassen seit 1999 kontinuierlich verkleinert und die Unterrichtsversorgung alljährlich weiter ausgebaut werden. Jede Woche werden an den hessischen Schulen rund 200.000 Stunden mehr Unterricht erteilt als unter der letzten rot-grünen Landesregierung. Auch die Zahl der Ganztagsangebote wurde in den zurückliegenden 14 Jahren der CDU-geführten Landesregierung von 138 auf 927 ausgeweitet. Rund 1.600 Lehrerstellen werden den Schulträgern als Stellen oder Mittel jedes Jahr zur Verfügung gestellt. Durch die zusätzliche Bereitstellung von 115 Lehrerstellen pro Jahr sorgen wir für einen kontinuierlichen und verlässlichen Ausbau des Ganztagsangebotes. Selbst die von SPD-Mitglied Klaus Klemm angefertigte Studie der Bertelsmann-Stiftung musste zugestehen, dass Hessen mit seiner Quote bei den Ganztagsangeboten den Spitzenwert aller westdeutschen Flächenländer erreicht hat. Mit dem „Pakt für den Nachmittag“ hat Ministerpräsident Volker Bouffier überdies ein ausgewogenes, finanzierbares und vor allem bedarfsgerechtes Konzept zum künftigen Ausbau der Ganztagsangebote präsentiert. Während die SPD und die Linken alle Grundschüler verpflichtend in gebundene Zwangsganztagsschulen stecken möchten, setzen wir auf die Wahlfreiheit der Eltern und die freiwillige Auswahl aus unterschiedlichen Angebotsvarianten. Wir werden daher auch künftig den Ausbau der Ganztagsangebote am Bedarf der Eltern und nicht an der ideologischen Doktrin der vereinigten Linken ausrichten“, so Schork.

„Die erfolgreiche Bildungspolitik der CDU-geführten Landesregierung lässt sich jedoch auch an anderen Werten ablesen: Die hessische Wirtschaftskraft liegt unangefochten an der Spitze aller deutschen Flächenländer. Die Zahl der Erwerbstätigen ist so hoch wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Dass in Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit mit 7,6 Prozent den mit Abstand niedrigsten Wert aller 28 EU-Staaten aufweist ist insbesondere die Folge der europaweit bewunderten dualen Ausbildung in Deutschland. Statt die hervorragenden Leistungen und den unverzichtbaren Beitrag der Haupt-, Real- und Berufsschüler jedoch anzuerkennen, werden diese von Herrn Schäfer-Gümbel und Frau Habermann immer wieder als ‚Bildungsverlierer‘ und ‚Absteiger‘ diffamiert. Die praktischen und handwerklichen Begabungen junger Menschen fallen bei der SPD einer engstirnigen Fixierung auf Akademikerquoten und dem ideologischen Ziel der Gleichmacherei und Nivellierung zum Opfer. Das differenzierte Schulsystem mit der dualen Ausbildung ist jedoch der Garant für Lebenschancen und berufliche Perspektiven vieler junger Menschen. Als CDU-Fraktion im Hessischen Landtag werden wir daher auch weiterhin alle Begabungen gleichermaßen wertschätzen und der Geringschätzung der Haupt-, Real- und Berufsschüler durch den Linksblock nachdrücklich entgegentreten“, schließt Schork seine Stellungnahme.
Themengebiet: Bildung, Parteien, Schule