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24.07.2013 - Land
Richtlinie zu neuem Integrationsförderprogramm in Kraft getreten

„Aufbauend auf den positiven Erfahrungen mit dem Landesprogramm ‚Modellregionen Integration‘ haben wir das neue Programm ‚WIR – Wegweisende Integrationsansätze Realisieren‘ konzipiert, dessen Förderrichtlinien nun in Kraft getreten sind“, teilte der Hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa und stellvertretende Ministerpräsident, Jörg-Uwe Hahn heute mit. „Darin werden Ansätze, die sich in den Modellregionen als besonders erfolgreich erwiesen haben, nun landesweit ausgebaut. Die bisherigen Integrationsförderprogramme für Menschen mit Migrationshintergrund werden in das neue WIR-Programm als integrationspolitisches Gesamtkonzept eingebettet.“
 
‚WIR – Wegweisende Integrationsansätze Realisieren‘
 
Das WIR-Programm nehme dabei alle Bürgerinnen und Bürger - mit und ohne Migrationshintergrund - als Zielgruppe in den Blick. „Es geht nun vor allem um die weitere Fortentwicklung einer Willkommens- und Anerkennungskultur in Hessen“, so der Minister. „Dabei sollen insbesondere nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen, sondern auch die so genannte Aufnahmegesellschaft einbezogen werden: Integration ist keine Einbahnstraße, sondern ein gesamtgesellschaftlicher Prozess. Integration verlangt sowohl von Zugewanderten als auch von den seit Generationen hier lebenden Menschen einen aktiven Beitrag, damit er gelingt.“ Bei dem neuen Programm stehen daher Maßnahmen, die Partizipationsmöglichkeiten ausbauen, Potentiale verdeutlichen und Diskriminierung vermeiden, besonders im Fokus.
 
Vorbildlicher Einsatz der Ehrenamtlichen in Hessen
 
„Ich freue mich, dass unsere integrationspolitischen Bemühungen Früchte tragen. Das ist auch den Trägern der Integrationsarbeit in den Modellkommunen und dem vorbildlichen Einsatz der Ehrenamtlichen in Hessen zu verdanken. Das Land kann fachliche und finanzielle Impulse geben, die Integrationsarbeit kann aber nur vor Ort gelingen und die Menschen dort erreichen, wo sie leben und arbeiten“, so Hahn. „Nun können wir die Erfahrungen flächendeckend in den 33 hessischen Landkreisen, kreisfreien Städten bzw. Sonderstatusstädten umsetzen. Auch die hessenweite Förderung von innovativen Projekten sowie Integrationslotsen- und Sprachfördermaßnahmen hat sich bewährt und wird deshalb weitergeführt."
 
Hintergrund: Die neuen Förderrichtlinien
 
Folgende Förderschwerpunkte beinhaltet das „neue“ Landesprogramm „WIR“:

• Ab 2014: Förderung der Personalmittel für „WIR“-Koordinatorinnen und Koordinatoren in 33 Landkreisen, kreisfreien Städten bzw. Sonderstatusstädten.
• Ab 2014: Förderung von Projekten in allen hessischen Kommunen und Kreisen sowie von freien, gemeinnützigen und kirchlichen Trägern – auch von Migrantenselbstorganisationen
- zur Willkommens- und Anerkennungskultur
- zur Interkulturellen Öffnung
- mit neuen innovativen Ansätzen
• Förderung der Qualifizierung und des Einsatzes ehrenamtlich tätiger Integrationslotsinnen und -lotsen
• Förderung niedrigschwelliger Sprachkurse für Erwachsene bzw. Eltern/Mütter
 
Anträge auf Sprachförderung sowie für Integrationslotsenmaßnahmen können in diesem Jahr noch gestellt werden. Antragsbearbeitende und bewilligende Behörde ist nach wie vor das Regierungspräsidium Darmstadt.

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Die neue Förderrichtlinie zum Landesprogramm „WIR - Wegweisende Integrationsansätze Realisieren“ und weiterführende Informationen finden Sie unter www.integrationskompass.de.

Themengebiet: Ehrenamt, Integration