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04.07.2013 - Land
Fachkonferenz zur Cybersicherheit mit Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich in Wiesbaden
„Cybersicherheit – Chancen und Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschland“. So der Titel der Fachkonferenz zu der Hermann Gröhe, Generalsekretär der CDU Deutschlands und Peter Beuth, Generalsekretär der CDU Hessen am 2. Juli 2013 nach Wiesbaden eingeladen haben. Datendiebstahl, Online-Betrug oder Industriespionage sind nur einige Themen, die der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in seiner Begrüßung angesprochen hat. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich betonte in seinem Impulsvortrag, dass Cybersicherheitsvorfälle nicht an Ländergrenzen halt machen, sondern auch in der EU-Wirtschaft großen Schaden anrichten können.

Zeit für Fragen aus dem vollen Publikumssaal in der Casino-Gesellschaft bot sich während der zwei Experten-Panels „Schutz vor Unternehmen und kritischer Infrastruktur – Anforderungen an die Politik“ und „Cybersicherheit als Standortfaktor der Zukunft: Chancen nutzen, Risiken vermeiden“. Unter der Moderation von Hessens Innenminister Boris Rhein und Generalsekretär Hermann Gröhe tauschten sich Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Gesellschaft intensiv über die Bedrohung durch Cyberspionage und den Kampf gegen Bedrohungen des Cyberraums aus.
 
Die Konferenzteilnehmer waren sich einig, dass die Cybersicherheit eine besonders wichtige wirtschafts- und sicherheitspolitische Rolle in Deutschland spielt, aber im Besonderen auch in Hessen. Die Gefahr besteht hierbei nicht nur darin, dass etwa Forschungs- und Entwicklungsergebnisse gestohlen werden können, sondern auch in möglichen Angriffen auf kritische Infrastrukturen wie Wasser- und Stromversorgung oder auch Kommunikationsnetze, die der Industrie erheblichen Schaden zufügen könnten. Gerade mittelständische Unternehmen und Privathaushalte sollten in die Cybersicherheit investieren, da dieses Thema dort häufig unterschätzt wird.

Doch auch die Politik muss sich mehr für den Schutz privater Haushalte, mittelständischer aber auch Großunternehmen einsetzen. Darum hat Bundesinnenminister Dr. Friedrich nun einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, das sicherstellen soll, dass die Cybersicherheit auf einem der Schutzwürdigkeit der vernetzten Informationsinfrastrukturen angemessenen Niveau gewährleistet wird, ohne die Chancen und den Nutzen des Cyberraums zu beeinträchtigen.

Auf Grund der aktuellen Debatte zu Cybersicherheit äußerten sich Bundesinnenminister Friedrich und Ministerpräsident Bouffier auch über die aktuellen Spionagevorwürfe gegenüber der NSA und den USA. Beide waren sich einig, dass dies ein Vertrauensbruch sei, wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten. Ministerpräsident Volker Bouffier fand hierzu klare Worte: „Der Kampf gegen die Terroristen kann nur mit Vertrauen und Regeln geführt werden. Unter Freunden muss man ein klares Wort sprechen: Freundschaft muss auf Vertrauen und nicht auf Misstrauen basieren.“ 

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Weitere Impressionen von der gemeinsamen Fachkonferenz der CDU Deutschlands und Hessen in Wiesbaden finden Sie hier.
Themengebiet: Innere Sicherheit, Internet, CDU