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27.06.2013 - Land
Peter Stephan: "Modernes Waldgesetz schafft Verlässlichkeit, Interessenausgleich und Chancen für alle Waldnutzer"
„Es ist gut, dass wir heute ein Waldgesetz beschließen, das einen fairen Interessenausgleich zwischen den unterschiedlichen Nutzern des Waldes dauerhaft sicherstellt. Das ist in einem waldreichen Bundesland wie Hessen von besonderer Bedeutung. Wir wollen unseren Wald in Hessen mit seiner Erholungsfunktion für die Bevölkerung, mit seiner Wirtschaftsfunktion für die Eigentümer und vor allem mit seiner wichtigen Funktion für den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz erhalten. Dieses Gesetz leistet dafür einen wichtigen Beitrag. Hessen ist mit diesem Gesetz wieder einmal Vorbild moderner Gesetzgebung. Für Waldnutzer und Waldbesitzer bietet es Verlässlichkeit statt Risiko“, erklärte der Umweltpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, anlässlich der Verabschiedung des Hessischen Waldgesetzes. Mit diesem Gesetz werde das Recht des Waldes umfassend modernisiert und neuen Nutzungsansprüchen der Menschen angepasst.

Insbesondere beim Waldbetretungsrecht habe man über ein vorbildliches Verfahren eine von allen akzeptierte Lösung im Konsens gefunden. Unter anderem werde mit dem Gesetz auch der Ausbau der Windenergie im Wald modernen Regelungen unterworfen und die Nutzung des wichtigen Rohstoffs Holz noch klarer an Kriterien der Nachhaltigkeit ausgerichtet. „Ein großer Erfolg ist auch die noch eingearbeitete Regelung zu den Gemeinschaftswäldern. Damit schaffen wir neue Klarheit und Flexibilität für viele tausende betroffene Menschen in Hessen“, so der CDU-Umweltpolitiker.

Hinsichtlich der Forderungen der Grünen zum Bannwaldschutz erklärte Stephan: „Wir haben einen sehr wirksamen Bannwaldschutz, der nur in absoluten Ausnahmefällen aufgehoben werden kann, wenn es im überwiegenden öffentlichen Interesse ist. Die grün-ideologische Totalverbotsforderung verbaut Chancen für unser Land. Auch im Waldschutz müssen wir Maß und Mitte bewahren.“
Themengebiet: Umwelt