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25.06.2013 - Land
Rolf Müller: "Forschung und Entwicklung haben im Chancenland Hessen Vorfahrt"
„Forschungsförderung bewegt sich immer im sensiblen Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Freiheit einerseits und staatlicher Rahmensetzung. Forschung und Wissenschaft, Innovationen, der Transfer von Ideen in die Unternehmen sind jedoch zentrale Voraussetzungen für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze in unserem Land. Wir setzen daher klare Signale für Forschung und Wissenschaft. Dass Hessen heute in wichtigen Zukunftstechnologien wie der Bio- und Medizinforschung, der Energie- und Mobilitätsforschung sowie der IT-Forschung zu den führenden Ländern zählt, ist auch Ergebnis einer konsequenten Forschungspolitik der CDU-geführten Landesregierung. Über 215.000 Studenten beweisen die hohe Attraktivität unserer Hochschulen: Hochschulpolitik, Forschung und Entwicklung haben im Chancenland Hessen weiterhin Vorfahrt!“ Mit diesen Worten begrüßte heute in Wiesbaden der Hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller, die Regierungserklärung von Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann zur Forschungspolitik in Hessen: „Hier werden 6,769 Milliarden Euro privat und staatlich in Forschung & Entwicklung investiert. Das ist ein Anteil von über 3 Prozent am Bruttoinlandsprodukt –und eine Steigerung von über 20 Prozent gegenüber 1999. Und nach dem aktuellen Bildungsfinanzbericht 2012 des Statistischen Bundesamtes, liegt Hessen bei der Steigerung der Ausgaben der öffentlichen Haushalte für Hochschulen mit 70 Prozent zudem an der Spitze der Bundesländer.“Hessen belege 38 Patentanmeldungen pro 100.000 Einwohner zudem Rang 3 unter den Flächenländer.



Das Forschungsförderprogramm ‚Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE)‘sei dabei „Kernstück der Forschungsförderung in Hessen“. Müller weiter: „Weil es uns um Hessen geht, haben wir ein leistungsstarkes Programm aufgelegt und mit 410 Millionen Euro bereitgestellt. Das ist eine große Leistung, die beweist: Wir halten in der hessischen Forschungspolitik Kurs –und werden ihn auch nach der Wahl fortsetzen!“Es stehe neben dem Hochschulbauprogramm HEUREKA mit drei Mrd. Euro bis 2020 und dem Hochschulpakt zwischen Landesregierung und Hochschulen mit einer Ausstattung von 1,54 Milliarden Euro pro Jahr bis 2015 für eine beispielhafte Modernisierungs- und Investitionsoffensive in Hessen: „Im Rahmen dieser Förderung“, so Müller weiter, „haben Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ihr Profil deutlich schärfen können.“Die bisherige Bilanz des LOEWE-Programmes sei „äußerst eindrucksvoll“: „Für neun ‚LOEWE-Zentren‘(Förderlinie 1) wurden ein Fördervolumen von insgesamt rund 274 Millionen Euro bewilligt. Für die 25 zur Förderung ausgewählten ‚LOEWE-Schwerpunkte‘(Förderlinie 2) stellt die Landesregierung insgesamt knapp 114 Millionen Euro bereit. In den LOEWE-Zentren und -Schwerpunkten sind zusätzlich rund 1.700 Personen tätig, u. a. 49 Professuren und ca. 200 Stipendiaten. In der Förderlinie 3 ‚KMU-Verbundvorhaben‘befinden sich schließlich derzeit rund 140 KMU-Verbundprojekte mit jeweils zwei- bis dreijähriger Laufzeit in der Förderung. Das Gesamtfördervolumen beträgt rund 72 Millionen Euro.“



Auch erfolgreiche Projekte ließen sich bereits benennen: „Das LOEWE-Zentrum ‚Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED)‘in Darmstadt wird mit 40 Millionen Euro gefördert und war im Spitzenclusterwettbewerb des Bundes erfolgreich. CASED gehört heute zu den führenden Forschungszentren für IT-Sicherheit –vom Schutz der Daten über die Sicherheit eingebetteter Hard- und Softwaresysteme, sichere Dienste bis hin zum Schutz von Mensch und Umwelt –in Europa und der Welt. Auch die Beteiligung der hessischen Hochschulmedizin am Bund-Länder-Abkommen zum Aufbau von Partnerstandorten der ‚Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung‘beweist die positive Wirkung der hessischen Forschungspolitik. Von den bis 2015 veranschlagten Gesamtkosten von rund 50 Millionen Euro für diese Zentren werden nun 45 Millionen Euro durch den Bund in Hessen investiert.“Bis 2017 werden im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes zudem zusätzliche Fördermittel in Höhe von rund 165 Millionen Euro nach Hessen fließen.

Dieser Weg müsse konsequent fortgesetzt werden: „Gerade in wirtschaftlich wieder schwieriger werdenden Zeiten müssen wir auf Forschung und Innovation setzen, um das Chancenland Hessen innovationsfähig zu erhalten und zukunftsfest zu machen. Das LOEWE-Programm wird daher weiterhin zentraler Bestandteil der hessischen Forschungspolitik sein“, so Müller abschließend.

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Die Regierungserklärung von Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann sowie die einzelnen Redebeiträge können Sie hier als Video ansehen.

Weitere Informationen zur Forschungspolitik in Hessen finden Sie außerdem in unserer neuen Broschüre. Diese können Sie hier abrufen.
Themengebiet: Forschung und Innovation, Wissenschaft