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15.05.2013 - Land
Peter Stephan: "Ausbau von Windkraftanlagen in Hessen braucht klare Rahmenbedingungen"
„Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Hessen, insbesondere der Windenergie, ist ein erklärtes Ziel der Hessischen Landesregierung und zugleich das Ergebnis des bundesweit einmaligen Energiegipfels von Ministerpräsident Volker Bouffier im Jahr 2011. Der geänderte Landesentwicklungsplan macht klare und verständliche Vorgaben für die Planung von Windvorranggebieten durch Städte und Gemeinden sowie die Regionalversammlungen. Nur mit klaren Kriterien können die unterschiedlichen Wünsche der Menschen auf einen Nenner gebracht werden. Die Grünen wollen keine Regeln und stattdessen Freiraum in sogenannten Eignungsgebieten, wo dann fallweise höchst unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden können. Zur Belastung der Gerichte und zum Wohle der Anwälte. Wer wie die Grünen immer wieder neue Forderungen aufstellt und Kriterien aufweichen möchte, verunsichert die Menschen vor Ort und flieht vor der Verantwortung. Dieser ideologische Rigorismus gefährdet den Erfolg der Energiewende, denn er höhlt die Akzeptanz der Menschen aus. Und diese ist wichtiger als die bloße Zahl der Windräder. Unser Ziel bleibt, den Ausbau noch besser zu koordinieren und zu steuern, nicht aber, immer neue Änderungen anzustoßen oder ‚Wildwuchs‘ zuzulassen“, erklärte der Energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Peter Stephan, zur Pressekonferenz der Grünen zu einer Änderung des Landesentwicklungsplans Hessen 2000 „Vorgaben zur Nutzung der Windenergie“.

Stephan weiter: „An verträglichen Abstandsregelungen und klaren Vorrang- und Ausschlussflächen führt kein Weg vorbei. Mit den Eckwerten einer Windgeschwindigkeit von 5,75 m/s, vor allem aber einem Mindestabstand zur Wohnbebauung von 1000 Meter kommen wir sowohl der Sorge der Menschen und einer ‚Verspargelung der Landschaft entgegen wie auch den Anforderungen der Energiewende“.

„Wir weisen zwei Prozent Vorrangfläche für die Windenergie aus – bei gleichzeitigem Ausschluss anderer Flächen. Der Ausbau auf zwei Prozent der Fläche war das Ergebnis des Energiegipfels und wird von der Landesregierung umgesetzt. Wir wollen diesen Ausbau effizient und wirtschaftlich und wir wollen ihn natur-, arten- und landschaftsschutzverträglich und wir wollen ihn mit der Akzeptanz der Bürger vor Ort“, sagte Stephan abschließend.
Themengebiet: Energie