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24.04.2013 - Land
Manfred Pentz: "Chemie- und Pharmastandort Hessen gut aufgestellt"
„Hessen ist einer der dynamischsten und innovativsten Wirtschaftstandorte in der Bundesrepublik. Für die Arbeitnehmer und ihre Familien wollen wir attraktive Arbeitsplätze sichern und neue hochqualifizierte Stellen schaffen, gerade auch in der Industrie. Die Chemie- und Pharmabranche ist der größte Industriearbeitgeber in Hessen und bietet mehr als 57.500 Menschen in Hessen gute Zukunftsperspektiven. Die Chemische Industrie tätigt mit zwei Milliarden Euro zudem die höchsten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Über 64 Prozent der Produkte werden weltweit exportiert. Diesen Vorsprung müssen wir halten und ausbauen, etwa durch eine Absicherung des Fachkräftebedarfes oder eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung. Hierfür setzt sich die von CDU und FDP geführte Landesregierung auf Bundes- und Landesebene weiterhin aktiv ein“, sagte heute in Wiesbaden für die CDU-Landtagsfraktion der Finanzpolitische Sprecher und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr, Manfred Pentz.

Unter Mitwirkung Hessens habe die Wirtschaftsministerkonferenz Ende letzten Jahres ein Positionspapier zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die deutschen Pharmaunternehmen verfasst. Pentz weiter: „Zwar sind in erster Linie die Unternehmen selbst gefordert, im Wettbewerb zu bestehen und ihre Innovationsfähigkeit zu erhalten. Die Politik kann jedoch günstige Rahmenbedingungen schaffen und Entwicklungen anstoßen, beispielsweise durch die von der Landesregierung auf den Weg gebrachte ‚Initiative Gesundheitsindustrie Hessen‘. In ihr arbeiten Unternehmen der Gesundheitsindustrie, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), den Verband der Chemischen Industrie (VCI) sowie Vertreter aus Wissenschaft und Forschung gemeinsam an den aktuellen Herausforderungen für die Gesundheitswirtschaft und die Pharmaindustrie. Auf dieser Grundlage kann die Attraktivität von Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion am Standort weiter gesteigert werden.“

Dazu gehörten neben der Förderung von Clustern und Netzwerken auch der Erhalt und Ausbau einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur, schlanke Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die konsequente Weiterführung der „House of“-Strategie: „Auch die Beteiligung aller drei hochschulmedizinischen Standorte Frankfurt, Marburg und Gießen am Bund-Länder-Abkommen zum Aufbau von hessischen Partnerstandorten der ‚Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung‘ ist ein deutlicher Beleg für die Innovationsfreundlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit unseres Bundeslandes. Hierdurch fließen bis 2015 Bundesmittel in Höhe von 45 Millionen Euro nach Hessen“, erklärte Pentz. Die Merck AG habe ebenfalls das Ziel, den Hauptsitz der Pharmasparte von Genf nach Darmstadt zu verlegen. Mit rund 250 Millionen Euro Investitionen in Hessen in 2013 und 2014 solle der Standort gestärkt werden.

„Wir dürfen daher keine linksideologische Staatsexperimente wie z. B. die Vermögenssteuer gegen Familienunternehmen oder einen staatlich verordneten Mindestlohn, weitere bürokratische Hemmnisse für den Mittelstand, wie z. B. die Ausbildungsplatzabgabe, oder eine zusätzliche Besteuerung von Kies und Sand zulasten der Bauwirtschaft. Dieser Dirigismus zerstört die Soziale Marktwirtschaft und erzeugt Unsicherheit. Und Unsicherheit zerstört Arbeitsplätze, schafft aber keine neuen. Die CDU-geführte Politik in Hessen und Deutschland sorgt hingegen für wirtschaftliche Weiterentwicklung, gerade auch in schwieriger Lage. Wir setzen weiterhin auf Wachstum und Beschäftigung und die hessische Chemie- und Pharmaindustrie“, so Pentz abschließend.
Themengebiet: Wirtschaft