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22.04.2013 - Land
Günter Schork: "Steinbrücks integrationsfeindliche Äußerungen müssen unmissverständlich zurückgewiesen werden"
„Dass der zur parteipolitischen Neutralität verpflichtete Landeselternbeirat Hessen offen zur Teilnahme an einer Veranstaltung mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück am kommenden Montag wirbt, wirft ein bezeichnendes Licht auf das Amtsverständnis der als Landtagskandidatin gescheiterten SPD-Funktionärin und LEB-Vorsitzenden Kerstin Geis. Der mit den Worten ‚Moderner Unterricht‘ gewählte Titel der Veranstaltung ruft jedoch unweigerlich auch die Frage hervor, ob Frau Geis und die SPD die Forderung von Herrn Steinbrück nach getrenntem Sportunterricht für Jungen und Mädchen tatsächlich als einen Beitrag zu einem modernen und zeitgemäßen Unterricht verstehen. Die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag hat daher eine Aktuelle Stunde im Landtag zu dem Thema ‚Landeselternbeirat darf nicht parteipolitisch instrumentalisiert werden – Hessen-SPD muss sich bei Steinbrück-Besuch von seiner Forderung nach getrenntem Sportunterricht für Muslime klar distanzieren!‘ beantragt“, kündigt der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Günter Schork an.

„Durch seine bundesweit einzigartigen Teilhaberechte an der Gesetzgebung im Schulbereich hat der Landeselternbeirat eine besondere Verantwortung. Wenn die Einheitsschulbefürworterin und Beisitzerin im SPD-Landesvorstand Kerstin Geis daher ihre gescheiterte Bewerbung als SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Groß-Gerau I nun durch besonders aktive Parteiwerbung an der Spitze des Landeselternbeirates zu kompensieren gedenkt und nicht mehr zwischen Ehrenamt und Parteifunktion unterscheiden kann, sollte sie das zur Neutralität verpflichtende Ehrenamt schleunigst niederlegen. Darüber hinaus bleibt die SPD aufgefordert, sich bei dem bevorstehenden Besuch ihres Kanzlerkandidaten Steinbrück ausdrücklich von dessen absurden und integrationsfeindlichen Forderungen nach einem getrennten Sportunterricht für Jungen und Mädchen aus Rücksichtnahme auf muslimische Schüler zu distanzieren. Gerade der Sport hat die Aufgabe, Integration zu fördern, Toleranz zu vermitteln und Trennunge n zu überwinden. Eine Geschlechtertrennung unter Berufung auf einen falsch interpretierten Islam greift hingegen allenfalls die Argumentation der Taliban auf und stärkt die Scharia-Befürworter in ihren Kampagnen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland“, schließt Schork seine Stellungnahme.

Foto: © Siegfried Fries  / pixelio.de
Themengebiet: Integration, Schule