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10.04.2013 - Land
Rolf Müller: "Gute Grundlage für den weiteren Ausbau der Studienplätze in Hessen bis 2015"
"Die heute getroffene Vereinbarung ist eine gute Grundlage für den Ausbau der Studienplatzkapazitäten in Hessen bis 2015 über das bislang vorgesehene Maß hinaus", begrüßte der Hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller, die zwischen dem Wissenschaftsministerium und den Hochschulen getroffene Vereinbarung. Nach ihr sollen an den staatlichen Universitäten und Fachhochschulen in Hessen im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 zwischen Bund und Ländern bis zum Jahr 2015 nochmals 15.000 Studienplätze mehr geschaffen werden als bislang beabsichtigt. Der Zuwachs betrage damit insgesamt rund 41.000 Plätze. Hierfür stünden in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt 383 Millionen Euro zur Verfügung.

"Die durch die Verkürzung der Schulzeit um ein Jahr entstehenden verstärkten Abiturjahrgänge sowie die Aussetzung der Wehrpflicht sind zweifellos eine große Herausforderung für die Hochschulen. In Hessen sind wir mit der auf zwei Jahre verteilten Umstellung auf die verkürzte Gymnasialzeit und einer historisch einmalig hohen finanziellen Ausstattung der Hochschulen mit 1,44 Milliarden Euro allein aus Landesmitteln gut vorbereitet, um auch den zusätzlichen Studenten ein Studium zu guten Bedingungen zu ermöglichen", erklärte Müller. Die hohe Zahl an neuen Studienanfängern in Hessen beweise zudem die erfolgreiche Standortpolitik der letzten Jahre: "Die steigende Studentenzahlen sind nicht nur eine Herausforderungen. Sie sind auch eindrucksvoller Beleg für Attraktivität und Qualität unserer Hochschulen."

Müller verwies erneut darauf, dass mit der Vereinbarung auch die Erfolgsgeschichte des Hochschulpaktes 2020 in Hessen fortgeschrieben werde: "Für die erste Phase des Hochschulpaktes 2020, die bis 2010 lief, konnte das Ziel von 8.800 zusätzlichen Plätzen mit rund 11.000 deutlich übertroffen werden. Diese Ausweitung der Studienplatzkapazitäten, die Bund und Land mit erheblichen finanziellen Mitteln unterstützen, ist eine große Leistung der Hochschulen in Hessen. Dies erfolgt zusätzlich zu den Geldern, die bereits der Hessische Hochschulpakt auf Landesebene garantiert."

Nach der jüngsten Wohnraumstatistik des Deutschen Studentenwerks sei Hessen nach Baden-Württemberg und Bayern auch das Land, in welchem die meisten Wohnraumplätze geschaffen werden: "In Hessen", erläuterte Müller, "werden nach derzeitigem Stand aufgrund von Eigeninvestitionen der Studentenwerke oder von Generalmietverträgen, die sie mit privaten Investoren geschlossen haben, in den nächsten Jahren rund 1.860 Wohnheimplätze neu entstehen, davon allein in Darmstadt etwa 600. Das ist eine große Leistung der Studentenwerke für die wohnungssuchenden Studenten vor Ort."

"Auch in finanziell schwieriger Zeit steht das Land damit zu seinen Verpflichtungen und verbessert die Studiensituation in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen vor Ort in Hessen kontinuierlich", erklärte Müller abschließend.
Themengebiet: Hochschule und Wissenschaft