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06.03.2013 - Land
Peter Beuth: "Überwältigende Mehrheit der Schüler möchte Sitzenbleiben beibehalten und erteilt Schäfer-Gümbels Systemveränderungsplänen eine Absage"
„Die heute veröffentlichten Ergebnisse einer Forsa-Umfrage, wonach 85 Prozent der Schüler und Studenten die Bestrebungen der SPD nach der Abschaffung des Sitzenbleibens für falsch halten, sind ein erneuter Beweis dafür, dass die ideologiegeleitete und leistungsfeindliche Bildungspolitik der SPD über die Interessen der Betroffenen hinwegsieht und der ideologische Feldzug gegen das Bildungssystem für die Genossen wichtiger ist als pädagogische Vernunft. Die Schüler erteilen Schäfer-Gümbels Systemveränderungsplänen eine klare Absage“, sagte der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, zu den Plänen der SPD zur Abschaffung des Sitzenbleibens, die auf dem Parteitag am Samstag beschlossen werden sollen.

„Mit den Schülerinnen und Schülern sind es die Betroffenen selbst, die sich für eine Beibehaltung des Sitzenbleibens als pädagogisches Instrument aussprechen. Im Gegensatz zu den sozialistischen Bildungsideologen haben sie erkannt, dass sich die Wiederholung einer Jahrgangsstufe bewährt hat, um insbesondere leistungsschwächeren Schülern eine Möglichkeit zur Behebung von Wissenslücken und zur Wiederherstellung des Anschlusses an das Leistungsniveau der nächsthöheren Jahrgangsstufe zu bieten. Zugleich legen die Schülerinnen und Schüler erfreulicherweise Wert darauf, dass Anstrengung und Leistungsbereitschaft auch einen entsprechenden Niederschlag in den anschließenden Beurteilungen finden. Dem Gerechtigkeits-Begriff der SPD, den die Genossen längst zu einer bloßen Worthülse einer Politik der Gleichmacherei und Leistungsfeindlichkeit degradiert haben, setzen die Schülerinnen und Schüler daher einen Gerechtigkeits-Begriff entgegen, der Engagement anerkennt und Fleiß honoriert. Im Gegensatz zu den Chefideologen der SPD-Programmkommission stellen sie zu Recht die weltfremden Pläne der Genossen zur Abschaffung von Leistungskriterien in Zweifel und werfen die Frage auf, warum insbesondere schwächere Schülerangesichts einer Versetzungsgarantie morgens überhaupt noch aufstehen und zur Schule gehen sollten“, so Beuth.

„Die Schülerinnen und Schüler wollen eben gerade nicht, dass ihnen in der Schule eine Traumwelt vorgegaukelt wird, sondern sie erwarten zu Recht, dass sie auf ihren späteren Berufs- und Lebensalltag vorbereitet werden. Auch der überwältigende Widerstand von Eltern, Lehrern und Schülern gegen die Abschaffung des Sitzenbleibens hält die Genossen jedoch bedauerlicherweise nicht davon ab, am kommenden Wochenende auf ihrem Parteitag diese bereits im Entwurf ihres Wahlprogrammes und ihrem berüchtigten Papier ‚Haus der Bildung‘ niedergeschriebene Forderung durchpeitschen zu wollen. Die Abschaffung des Sitzenbleibens steht dabei jedoch auch in einer ganzen Reihe weiterer von der SPD geforderter Maßnahmen zur Niederwälzung und Verflachung des Bildungssystems. Als reines Abschaffungs-Programm will die SPD in ihrem Feldzug gegen Leistungsbereitschaft zugleich auch dem differenzierten Schulsystem mit Gymnasien und Förderschulen, der schulformbezogenen Lehrerbildung mit Referendariat und Staatsexamen, den Schulnoten und dem Zentralabitur an die Gurgel. Die Bildungspolitik der SPD dreht sich daher auch auf ihrem Parteitag am kommenden Wochenende einmal mehr um einen pädagogisch verheerenden Dreiklang, der sich auf die Forderungen ‚Leistung geringschätzen – Fleiß herabwürdigen - Engagement bestrafen‘ erstreckt“, so Beuth.
Themengebiet: Bildung, Parteien