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05.03.2013 - Land
Arbeitskreis der CDU-Landtagsfraktion auf Energiereise: Spannende Einsichten in moderne Energieversorgung
Als „sehr spannende Reise mit ganz unterschiedlichen Aspekten moderner Energieversorgung“ bezeichnete der Energiepolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, die Reise des Arbeitskreises Energie der Landtagsfraktion durch das Rhein-Main-Gebiet. Die Energieexperten der Fraktion besuchten dabei zunächst den neu entstehenden Stadtteil ‚Gateway Gardens‘ am Frankfurter Flughafen, um sich über modernste Neubautechnik und innovative Verkehrs- und Energiekonzepte zu informieren. „Gateway Gardens ist ein faszinierendes Großprojekt und ein Zeichen für unsere positive Wirtschaftsentwicklung. Was hier entsteht wird beispielgebend sein – wirtschaftspolitisch und energiepolitisch. Hier kommt modernste Technik zum Einsatz, um große Gewerbebauten energieeffizient zu beheizen und mit Strom zu versorgen. Man hat hier den Wert einer nachhaltigen Infrastruktur erkannt und setzt den Gedanken konsequent und wirtschaftlich um – d afür bin ich allen Projektpartnern dankbar“, so Stephan.

Im Anschluss informierte sich der Arbeitskreis im Industriepark Höchst mit dem Parkbetreiber Infraserv über die Herausforderungen, die die Energiewende für die energieintensive Industrieproduktion mit sich bringt. „Es ist erstaunlich, was hier an Wertschöpfung in der und für die Region geleistet wird. Über 22.000 Arbeitsplätze am Standort Höchst sprechen eine deutliche Sprache. Wir müssen bei der Energiewende diese Unternehmen mit im Blick haben, weil Strukturen wie in Höchst maßgeblich zum Wohlstand unseres Landes beitragen. Energiekosten sind dabei ein ganz wichtiger Standortfaktor. Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, dass Industrieproduktion wirtschaftlich in Hessen stattfinden kann und nicht aus ideologischen Gründen behindert wird“, sagte Stephan.



Der CDU-Landtagsabgeordnete verwies im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um eine EEG-Reform darauf, dass die besondere Ausgleichzulage, also die Ausnahme der energieintensiven Industrie von der EEG-Umlage, den Normalverbraucher gerade einmal rund 0,6 Cent pro Kilowattstunde verbrauchten Stroms koste. Das seien für einen Durchschnittshaushalt weniger als zwei Euro im Monat. Stephan: „Wenn wir mit dieser Regel dazu beitragen, dass die vielen Arbeitsplätze erhalten bleiben, ist das gut angelegtes Geld. Grundsätzliche müssen und werden wir die Ausnahmeregelungen aber kritisch darauf überprüfen, ob sie im derzeitigen Umfang notwendig sind oder an welchen Stellen man hier nachsteuern muss“.

Zum Abschluss der Reise besuchte der Arbeitskreis noch einen kürzlich von der ABG Frankfurt Holding energetisch sanierten Mehrfamilien-Wohnkomplex in der Frankfurter Rotlintstraße. „Das größte Potenzial zur Energieeinsparung liegt im Bereich der Bestandswohngebäude. Über 40 Prozent des Energieverbrauchs findet hier statt. Die ABG hat hier gezeigt, dass man Sanierungen in diesem Gebäudebestand sinnvoll und wirtschaftlich umsetzen kann. Hier wurde gezeigt, dass energetische Ertüchtigung einen Mehrwert für Eigentümer, Mieter und Umwelt bringen kann. Ein vorbildliches Projekt gerade im Bereich des sozialen Wohnungsbaus“, so Stephan.
Themengebiet: Energie, CDU