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20.02.2013 - Land
Peter Stephan: "Energiewende ist Generationenprojekt"
„Ich freue mich, dass die Landesregierung die Energiepolitik in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt. Die Energiewende ist neben der Konsolidierung der Staatsfinanzen das zentrale politische Projekt unserer Generation. Wir tragen die Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder. Wir müssen unsere Energieversorgung so umbauen, dass wir auch in Zukunft eine verlässliche, umweltschonende und bezahlbare Energieversorgung haben. Den Umbau müssen wir so gestalten, dass es nicht zu übermäßigen Belastungen für einzelne Gruppen kommt. Dafür bedarf es der Vernunft, des Augenmaß und eines langen Atems. Energiewende passiert nicht von heute auf morgen, sie kann auch nicht staatlich verordnet werden. Vielmehr müssen wir werben und Schritt für Schritt vorangehen. Dabei müssen wir die Menschen mitnehmen und unsere Möglichkeiten stets weiterentwickeln. Den Fokus der Landesregierung auf technischen Fortschritt und Entwicklung im Energiebereich begrüße ich daher ausdrücklich – hier kann Hessen besonders viel bewegen. Wir brauchen die klügsten, nicht die schnellsten Lösungen“, erklärte der Energiepolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, anlässlich des Startschusses für die „Wochen der Energie“ der Landesregierung. 

Stephan verwies darauf, dass man Energiepolitik nicht auf die Stromproduktion allein reduzieren dürfe. Es gelte, den Ausbau der erneuerbaren Energien sinnvoll mit Energieeinsparungen, neuen Energieverteilsystemen und Speichermöglichkeiten zu koppeln – und zwar im Strom- und im Wärmebereich. Nur mit effizienten Lösungen könne man auch die Kosten im Griff behalten. „Energiewende ist nicht das Zählen von Windrädern, sondern es ist der Umbau eines Gesamtsystems. Wir gestalten diesen Umbau so, dass keiner auf der Baustelle verschüttet wird und dass wir auch während der Bauphase sicher, umweltschonend und bezahlbar mit Energie versorgt werden“, so Stephan. 

„Völlig aus der Luft gegriffen“ sei hingegen die Kritik der Opposition an der Energiereise des Ministerpräsidenten. „Wer schon kritisiert, dass sich der Ministerpräsident vor Ort ein Bild von der Umsetzung der Energiewende macht, disqualifiziert sich als Argumentationspartner selbst“, so Stephan. Die Vorschläge der Grünen, die Strompreise im Griff zu behalten, seien einseitig, unbestimmt und gefährden massiv Arbeitsplätze in der Industrie. „Hier würde ich gern auch mal von der angeblichen Arbeiterpartei SPD ein klares Statement gegen dieses grüne Arbeitsvernichtungsprogramm hören“, forderte Stephan abschließend.  

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Themengebiet: Energie