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15.02.2013 - Land
Günter Schork: "Vielfalt statt Einfalt: Wahlfreiheit für Gymnasien im Rahmen des differenzierten Schulsystems hat sich bewährt"
"Die kluge und weitsichtige Entscheidung des Ministerpräsidenten, wonach die hessischen Gymnasien zum kommenden Schuljahr selbständig über G8 oder G9 entscheiden können, hat sich offenkundig bewährt", kommentierte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Günter Schork, die heutige Meldung, wonach knapp jedes zweite Gymnasium in Hessen künftig G9 anbieten und die andere Hälfte bei G8 bleiben wolle.

"Unterschiedliche regionale Wünsche und Bedürfnisse der Schulgemeinden erfordern zwangsläufig auch regional unterschiedliche Lösungen und Regelungen. Während einige Eltern das G8-Modell bevorzugen, sehen wiederum andere Eltern in der neunjährigen Gymnasialdauer die vorteilhafte Option für ihre Kinder. Ganz im Sinne der von der CDU-geführten Landesregierung forcierten schulischen Selbstständigkeit können die Schulgemeinden der Gymnasien daher frei entscheiden, ob sie für ihre Schule G8, G9 oder ein paralleles Angebot von G8 und G9 wünschen. Die Einbeziehung von Eltern, Lehrern und Schülern in die Entscheidungsprozesse der Schulgemeinde gewährleistet dabei eine höchstmögliche Akzeptanz und leistet somit einen zentralen Beitrag zu einer vielfältigen und den besonderen regionalen Bedürfnissen der einzelnen Schulstandorte hinreichend Rechnung tragenden Lösung. Durch die Wahlfreiheit für Gymnasien sowie die alternativen Wahlmöglichkeiten in Form der Kooperativen und Integrie rten Gesamtschulen verfügt Hessen über eine bundesweit einzigartige Schulvielfalt, die den Eltern und Schülern eine bestmögliche und umfassende Auswahl der von ihnen gewünschten Schulform ermöglicht", so Schork.

"Eine solche differenzierte und die vielfältigen Belange der Schülerinnen und Schüler sensibel aufgreifende Schulpolitik der CDU-geführten Landesregierung unterscheidet sich dabei nachdrücklich von der Zwangsbeglückung, wie sie von SPD und Grünen angestrebt wird. Unter dem verharmlosenden Namen ‚Gemeinschaftsschule‘ (SPD) oder ‚Neue Schule‘ (Grüne) sollen nach dem Willen der Opposition flächendeckende Einheitsschulen eingeführt und die Gymnasien ebenso wie allen anderen Schulformen rücksichtslos abgeschafft werden. Bezeichnenderweise hat der SPD-Vorsitzende Schäfer-Gümbel am 6. Februar 2013 in einem Interview mit der Frankfurter Neuen Presse auf die Frage nach den radikalen Auffassungen der SPD in der Schulpolitik nochmals bestätigt: ‚Wir haben nichts entschärft. Wir vertreten seit Jahren die gleichen Ziele in der Schulpolitik.‘ Worin diese Ziele bestehen, hat er drei Tage zuvor bei einem Neujahrsempfang der hessischen Genossen in Ba d König noch einmal unverhohlen zum Ausdruck gebracht, als er dort verkündete, er wolle ‚vom mehrgliedrigen Schulsystem abrücken‘. Damit bekennt er sich abermals zu dem heftig kritisierten Papier ‚Haus der Bildung‘ der SPD-Fraktion vom 31. Oktober 2012 und den darin enthaltenen Forderungen nach einer Einheitsschule von der 5. bis zur 10. Klasse, einem Einheitsabschluss für alle Schülerinnen und Schüler nach der zehnten Klasse, einer Einheitslehrerausbildung sowie Einheitslehrplänen und Einheitsstundentafeln. Ungeachtet des allen Umfragen zufolge weit verbreiteten Wunsches der hessischen Eltern nach einem mehrgliedrigen, differenzierten Schulsystem, das die vielfältigen Begabungen und Talente der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, strebt die Opposition noch immer nach der Abschaffung der Gymnasien und der Wahlfreiheit der Eltern, um eine ideologische Einheitsschule durchzupeitschen, die in organisatorischer Hinsicht auf erschreckende Weise den polytechnis chen Oberschulen in der DDR ähnelt", so Schork.
Themengebiet: Bildung