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17.01.2013 - Land
Ulrich Caspar: "Nationaler Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung ist ein wichtiges Zeichen für die Vertriebenen"
"Mit einem nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung wollen wir an das Schicksal von mehr als 14 Millionen deutschen Vertriebenen und Flüchtlingen erinnern“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Caspar. Um die Opfer zu würdigen und als Zeichen der Solidarität, haben die Fraktionen von CDU und FDP einen Antrag in den Hessischen Landtag eingebracht, der heute im Sozialpolitischen Ausschuss beschlossen wurde.

“Ein nationaler Gedenktag drückt aus, dass Flucht und Vertreibung als Teil der deutschen und europäischen Geschichte gesehen werden. Bereits fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde am 5. August 1950 die Charta der deutschen Heimatvertriebenen verkündet. Der 5. August ist für uns ein geeignetes Datum um den Opfern von Flucht und Vertreibung zu gedenken“, so Caspar.

Der Bundesrat hat bereits am 11. Juni 2003 einen solchen Beschluss gefasst. Acht Jahre später, am 10. Februar 2011, wurde im Bundestag beschlossen, den 5. August als nationalen Gedenktag zu prüfen.

„Nach über 67 Jahren Kriegsende ist die Einrichtung des Gedenktages überfällig und angemessen. Da Flucht und Vertreibung keine unmittelbaren Kriegsereignisse sind, fällt dieses Unrecht nicht unter den bestehenden Volkstrauertag, sondern bedarf eines eigenen Erinnerungstages. Die Opfer der Vertreibung warten schon lange auf einen solchen Gedenktag. Deshalb hat es sich die CDU-Fraktion zur Aufgabe gemacht, die Vertriebenen zu unterstützen“, sagte Caspar.
Themengebiet: Geschichte