Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen

Aktuelles

08.01.2013 - Land
Peter Beuth: "Weltverfolgungsindex liefert erschütternde Zahlen zur aktuellen Christenverfolgung"
Heute stellte die christliche Hilfsorganisation Open Doors den Weltverfolgungsindex 2013 vor. Der jährlich veröffentlichte Bericht über die weltweite Situation verfolgter Christen zeigt auf, dass derzeit rund 100 Millionen Christen verfolgt oder diskriminiert werden. „Diese Zahlen, vor allem aber die hinter den Zahlen stehenden Schicksale, sind erschütternd und zeigen uns, dass die Politik in Deutschland und in Hessen nicht nachlassen darf, für die Religionsfreiheit, die ein elementares Menschenrecht darstellt, einzustehen“, erklärte der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, anlässlich der Vorstellung des Weltverfolgungsindexes.

Zuletzt hatte die CDU Hessen Ende November in Wiesbaden im Rahmen einer großen Vortragsveranstaltung mit Markus Rode, dem Geschäftsführer von Open Doors Deutschland, vor über 300 Gästen auf die Notlage der verfolgten Christen aufmerksam gemacht. „Als christliche Volkspartei sieht sich die CDU Hessen dazu verpflichtet, auf das Leid verfolgter Christen aufmerksam zu machen und sich für Religionsfreiheit einzusetzen. Dabei geht es keinesfalls darum, Religionen gegeneinander auszuspielen. Wer Religionsfreiheit will, muss sich jedoch auch zu seinem Glauben bekennen und für seine Glaubensgeschwister einstehen“, fasste Peter Beuth die Aufgabe der Hessischen CDU damals zusammen.

Auch wenn die Landespolitik nicht auf diplomatischem Parkett aktiv sei, hätte sie doch die Möglichkeit, sich für die verfolgten Christen in der Welt einzusetzen: „In Hessen leben wir Religionsfreiheit vor, erwarten aber auch von jenen, die hiervon profitieren, dass sie in ihren Glaubensgemeinschaften intensiv für die Einhaltung dieses Menschenrechts werben. Aktuell erhoffe ich mir gerade von den in Hessen lebenden Ägyptern, dass sie sich in ihrer Heimat dafür einsetzen, dass die in Aussicht gestellte Religionsfreiheit gegenüber der christlichen Minderheit auch konsequent gelebt wird“, so Beuth. Hier seien durchaus auch Erfolge erkennbar. So habe nach Berichten aus dem Land das Militär in Ägypten am Montag einen Bombenanschlag auf eine christliche Kirche in Rafah im Nordsinai vereitelt. Vermutlich habe die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte vielen Christen das Leben gerettet. „Das zeigt, wie wichtig es ist, das Thema auf der Tagesordnung zu halten und die Menschen in Hessen, Deutschland und der ganzen Welt zu sensibilisieren.“

Hintergrund:

Nach dem Weltverfolgungsindex 2013 des überkonfessionellen christlichen Hilfswerks Open Doors werden derzeit rund 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Besonders in Afrika hat danach die Christenverfolgung durch Islamisten zugenommen. Unrühmlicher Spitzenreiter ist zum elften Mal in Folge das abgeschottete kommunistische Nordkorea.
Der Index erfasst und dokumentiert jährlich neu die Situation der Religionsfreiheit von Christen weltweit und listet die 50 Länder auf, in denen Christen wegen ihres Glaubens am stärksten verfolgt und benachteiligt werden.
Themengebiet: Kirchen, Menschen