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02.01.2013 - Land
Peter Stephan: "Energiewende ist in Hessen auf einem guten Weg"
Als „hilf- und substanzlose Effekthascherei“ bezeichnete der energiepolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, die neuerliche Kritik der SPD an der Energiepolitik. „Auch wenn Herr Gremmels seine Pressemeldungen nahezu wortgleich wöchentlich versendet, werden seine Anschuldigungen dadurch nicht fundierter.“

Stephan erinnerte daran, dass seit dem Hessischen Energiegipfel mehr als 80 Einzelmaßnahmen zur Gestaltung der Energiewende in Hessen durchgeführt worden seien. Unter anderem habe man das Energiezukunftsgesetz beschlossen, die Technologieoffensive gestartet, ein Energiekataster und einen Förderkompass bereitgestellt, eine Akzeptanzinitiative durchgeführt und sei dabei, 2% der Landesfläche als Vorranggebiet für Windenergie auszuweisen. All diese Maßnahmen seien in der Studie, die als vorgeschobene Grundlage der SPD-Kritik herhalten müsse, gar nicht berücksichtigt. Indikatoren und statistische Gewichtung seien in der Studie völlig willkürlich und rein subjektiv gewählt. Die Verfasser der Studie hätten noch nicht einmal die Ergebnisse des wegweisenden Hessischen Energiegipfels aus 2011 zur Kenntnis genommen. Dies und die völlig veraltete Datenbasis, die zum Teil auf reinen Schätzungen und Bewertungen bekannter Lobbyverbände beruht, weisen auf methodische Schwächen und gelenkte Interessen hin. Was in den letzten Jahren erreicht und angestoßen wurde, komme in der Studie überhaupt nicht vor. Viele der eingeleiteten Maßnahmen bräuchten zudem Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

„Die Kritik der SPD steht auf tönernen Füßen und ist völlig unbegründet. Wir wollen die Energiewende, können die Energiewende und machen die Energiewende, allerdings mit Sachverstand und Augenmaß, nicht mit Ideologie und Vollgas an die Wand. Wir sind in Hessen auf einem guten Weg zu einer verlässlichen, umweltschonenden und bezahlbaren Energieversorgung“, so Stephan. „Wer die Energiewende nur an der Zahl der Windräder misst, deren Strom teilweise nicht abgenommen werden kann, weil Speicher und Stromnetze fehlen, der hat Energiewende nicht verstanden. Eine vernünftige Energiewende braucht Energieeffizienz, eine möglichst kosteneffiziente Produktion regenerativer Energie und eine Koordinierung mit dem Netzausbau und zwischen den verschiedenen Ebenen.“
Themengebiet: Energie, Parteien