Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen

Aktuelles

29.12.2012 - Land
Peter Beuth: "SPD-Aufruf zu einem "Systemwechsel" in der Bildungspolitik ist Drohung statt Verheißung"

„Der von der hessischen SPD propagierte Systemwechsel in der Bildungspolitik ist eine Drohung an alle Bildungsbeteiligten“, kommentierte der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, die  Vorstellungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Schäfer-Gümbel zur Bildungspolitik, die er heute in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa geäußert hat. „Was Schäfer-Gümbel als ‚Reformen‘ bezeichnet, ist in Wirklichkeit die Abschaffung unseres vielfältigen Schulsystems. Die bereits in den 70er Jahren  verfolgte SPD-Einheitsschule wird alle Schüler über einen Kamm scheren und aus reiner Ideologie keinem Kind mehr gerecht werden. Schäfer-Gümbels Aufruf zu einem ‚Systemwechsel‘ in der Bildungspolitik ist daher eine offene Drohung an alle hessischen Schüler, Eltern und Lehrer. Für die Genossen bleibt Schule leider immer noch ein gesellschaftspolitisches Experimentierfeld. Die Menschen sind aber mit all ihren Neigungen, Fähigkeiten und Begabungen unterschiedlich. Deshalb stehen wir für Vielfalt statt Einfalt bei den schulischen Angeboten. Die Schulen und Unterrichtsangebote müssen sich dabei am Wohle der Kinder orientieren und nicht an ideologischen Bildungsreformprogrammen von Schäfer-Gümbel. Schule darf nicht als Mittel zur Gesellschaftsveränderung missbraucht werden! Welche negativen Folgen die Bildungsexperimente linker Ideologen haben, ist in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu spüren, wo tausende Lehrerstellen abgebaut werden. Auch in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein geht es den Gymnasien an den Kragen. Mittel werden gekürzt und Lehrer bei der Notengebung unter Druck gesetzt, damit das ‚Projekt Einheitsschule‘ ja erfolgreich erscheint“, erklärte Beuth.

„Noch nie gab es so viele Lehrer, so viel Unterricht und so viele Ganztagsangebote in Hessen wie heute, und das bei stetig sinkenden Schülerzahlen. Die Ausgaben für die Schule steigen im Doppelhaushalt 2013/2014 um 100 Millionen Euro auf 3,5 Milliarden Euro. Seit Beginn der Legislaturperiode im Jahr 2009 wurden trotz rückläufiger Schülerzahlen bereits 2.500 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. In keinem anderen deutschen Flächenland wurden die Ausgaben für Bildung in der Vergangenheit so deutlich angehoben wie in Hessen. Auch künftig wird der Bildungsetat auf hohem Niveau gehalten. Die kleinsten Grundschulklassen aller westdeutschen Bundesländer und die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben aller deutschen Flächenländer sind das Ergebnis einer unvermindert hohen Einsatzbereitschaft und zukunftsorientierten Politik der CDU-geführten Landesregierung zum Wohle der hessischen Schüler“, so Beuth.

Themengebiet: Bildung, Parteien