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12.12.2012 - Land
Alexander Bauer: "Hessen ist bei der Bekämpfung der Internetkriminalität hervorragend aufgestellt"
Die gemeldeten Straftaten rund um das Internet haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen: Allein im Jahr 2011 wurden in Hessen 17.951 Delikte und im Bund 222.267 Straftaten mit Internetbezug erfasst. „Die Dunkelziffer liegt jedoch noch weit darüber. Verbraucher, Unternehmer und Dienstleister müssen auf die Sicherheit im Netz vertrauen können. Dazu ist eine hohe Sensibilität für die Bekämpfung von Straftaten in den neuen Medien unverzichtbar. Längst haben die Sicherheitsbehörden festgestellt, dass sich die sogenannte Cyberkriminalität von vorwiegend isoliert agierenden Einzeltätern zu einer arbeitsteilig, professionell und international arbeitenden Schattenwirtschaft entwickelt hat. In vielen Bereichen weisen die Taten mittlerweile Bezüge zur organisierten Kriminalität auf“, sagte der Innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Bauer, anlässlich des Setzpunktes der CDU-Fraktion zur Internetkriminalität.
 
„Um die Sicherheit im Internet gewährleisten zu können, bedarf es spezifischer polizeilicher Strategien“, erklärte der Innenpolitische Sprecher. Er betonte dabei: „Hessen ist bei der Bekämpfung der Internetkriminalität hervorragend aufgestellt und übernimmt sogar eine Vorreiterolle im Bund. Bereits 2007 hat das Hessische Landeskriminalamt als erstes damit begonnen, Fachkommissariate in allen Polizeipräsidien zu errichten. Systematisch wurden die Kooperationen und Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen und IT-Sicherheitsdienstleistern ausgebaut. Die Qualifizierung und Spezialisierung der Beamten und die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Prävention und Repression sind seither Standard. Hessen war auch eines der ersten Bundesländer, das in diesem Jahr sämtliche Informations- und Kommunikationstechnik-bezogene Kompetenzen in einer neugeschaffenen Abteilung des Hessischen Landeskriminalamtes erfolgreich zusammengeführt hat“, so Bauer.
 
„Neben alle diesen bereits umgesetzten Maßnahmen muss die Internetkriminalität aber auch eine bedeutende Rolle in der polizeilichen Präventionsarbeit spielen. Hierzu gehören Fragen zur sicheren Nutzung des Internets ebenso wie der sensible Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken. Ein entsprechendes Gefahrenbewusstsein ist jedoch oftmals nicht vorhanden. Daher bedarf es neben einer kriminalpolizeilichen Beratung auch einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Verbraucherschutz und den Multiplikatoren zur Vermittlung von Medienkompetenz, um die Nutzer stärker über mögliche Risiken aufzuklären. Seit 2008 besteht hierzu beim Netzwerk gegen Gewalt das Programm Medienkompetenz, dass sich auf die Aufklärung von Eltern, Lehrern aber auch von Jugendlichen und Heranwachsenden spezialisiert hat. Hierbei stehen Aufklärungskampagnen und Unterstützung beim Erwerb von Medienkompetenz im Mittelpunkt. Ein erfolgreicher Schutz im Netz, ist immer auch Aufgabe der Nutzer“, sagt Bauer.
Themengebiet: Innere Sicherheit, Internet