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06.12.2012 - Land
Günter Schork: "CDU-geführte Landesregierung steht für den Erhalt und die erfolgreiche Weiterentwicklung des Erfolgsmodells Gymnasium"
„Individuelle Wahlfreiheit statt sozialistischer Zwangsbeglückung, Elternrecht statt Staatsdirigismus, Schulvielfalt statt Einheitsschule und die Weiterentwicklung anstelle der Abschaffung der Gymnasien – die Leitbilder christdemokratischer Regierungspolitik in Hessen zeigen auch bei der Debatte über G8 und G9 deutlich, worin sich die CDU-geführte Landesregierung von der rot-rot-grünen Opposition unterscheidet“, konstatiert der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Günter Schork, anlässlich der heutigen Beratung zur Wahlfreiheit von Gymnasien zwischen G8 und G9 im Kulturpolitischen Ausschuss.

„Mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen hat die CDU-geführte Landesregierung nach der Grundsatzentscheidung nun auch bei der konkreten Ausgestaltung der Wahlfreiheit großes Verständnis für die Anliegen der Wünsche von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Schulen gezeigt und diese weitestmöglich in die Tat umgesetzt. So stellt beispielsweise der von der Regierungskoalition im Hessischen Landtag eingebrachte Änderungsantrag sicher, dass die in den zurückliegenden Wochen bereits getroffenen Beschlüsse der Schulkonferenzen für eine Rückkehr zu G9 nach Inkrafttreten des geänderten Schulgesetzes auch rückwirkend wirksam werden. Durch diese unbürokratische Regelung der sogenannten ‚Vorratsbeschlüsse‘ erhalten die betroffenen Schulen ein Höchstmaß an Planungssicherheit für das bevorstehende Schuljahr. Auch dem von einigen Schulen herangetragenen Wunsch, wonach bei einer Entscheidung für ein paralleles Angebot von G8 und G9 keine zwingende Vorgabe einer Mindestzügigkeit von G8 und G9 und andere einschränkende Bedingungen erfolgen sollten, wird durch die Maßnahmen der Landesregierung ganz im Sinne schulischer Selbständigkeit Rechnung getragen“, so Schork.
 
„Die CDU-geführte Landesregierung stellt somit einmal mehr unter Beweis, dass sie sich ausschließlich den Anliegen der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Schulen verpflichtet fühlt und auf pragmatische und unbürokratische Art und Weise eine Schulpolitik ohne ideologische Scheuklappen betreibt. Dies unterscheidet uns ganz maßgeblich von den anhaltenden Plänen der rot-rot-grünen Opposition zur Abschaffung der Gymnasien und der Errichtung sozialistischer Einheitsschulen – sei es unter dem verharmlosenden Namen ‚Gemeinschaftsschule‘ (SPD) oder unter dem Begriff ‚Neue Schule‘ (Grüne). Die gestrigen Umfrageergebnisse des ‚hr-Hessentrend‘ belegen einmal mehr, dass eine klare Mehrheit der Hessen das bewährte mehrgliedrige Schulsystem mit vielfältigen Schulformangeboten für die vielfältigen Begabungen und Talente ihrer Kinder bevorzugt und die von SPD, Grünen und Linken angestrebte Einheitsschule unmissverständlich ablehnt. Wenn die Opposition daher in ihren Wahlprogrammen die Abschaffung der Förderschulen und der Gymnasien fordert und gleichzeitig von ‚Wahlfreiheit‘ spricht, dann zeigt das, dass sie die Bedeutung von ‚Wahlfreiheit‘ entweder nicht begriffen hat oder die Bürgerinnen und Bürger bewusst zu täuschen und ihnen ihre steinzeitlichen Ideologien aufzuzwängen versucht“, schließt Schork seine Stellungnahme.
Themengebiet: Bildung