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21.11.2012 - Land
Peter Beuth: "100 Millionen verfolgten Christen eine Stimme geben"
„Wir wollen den weltweit 100 Millionen verfolgten Christen eine Stimme geben“, sagte der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, anlässlich der Veranstaltung zum Thema Christenverfolgung gestern Abend, die zur Reihe „Denkanstöße“ im Rahmen der www.zukunftswerkstatt2025.de zählt. „Das Menschenrecht, dass jeder frei seinen Glauben praktizieren kann, spielt im allgemeinen Gedächtnis unserer westlichen Zivilisation eine immer geringere Rolle. Kein Wunder, denn der säkulare Zeitgeist drängt Kirche und Religiosität mehr und mehr an den Rand der Gesellschaft. Als christliche Volkspartei sieht sich die CDU Hessen dazu verpflichtet, auf das Leid verfolgter Christen aufmerksam zu machen und sich für Religionsfreiheit einzusetzen. Dabei geht es keinesfalls darum, Religionen gegeneinander auszuspielen. Wer Religionsfreiheit will, muss sich jedoch auch zu seinem Glauben bekennen und für seine Glaubensgeschwister einstehen“, so Beuth vor 300 Zuhörer n.

Markus Rode, Geschäftsführer von Open Doors Deutschland, schilderte in bewegenden Worten das Schicksal von Menschen, die aufgrund ihres christlichen Glaubens diskriminiert, verfolgt, gefoltert oder gar ermordet wurden. Einen erschreckenden Blick auf die Welt vermittelte Rode, als er in seinem Vortrag die Ergebnisse des aktuellen Weltverfolgungsindex vorstellte. Diese Rangliste von 50 Ländern zeigt, wo Christen wegen ihres Glaubens am stärksten verfolgt und diskriminiert werden. Doch der Index habe noch eine andere Botschaft: selbst in hochgradig christenfeindlichen Staaten hielten Christen im Verborgenen an ihrem Glauben fest und benötigten dringend unsere Hilfe und Solidarität. Open Doors schätzt, dass weltweit rund 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Christen sind damit die größte Gruppe aller aus religiösen Gründen Verfolgten. „Verfolgung hat viele Gesichter. Hinter jeder Platzierung stehen Männer, Frauen und Kinder, die Tag für Tag damit leben, für ihr Bekenntnis zu Jesus Christus bespitzelt, misshandelt, verhaftet oder gar umgebracht zu werden“, so Rode.

Open Doors ist als überkonfessionelles christliches Hilfswerk seit Jahrzehnten durch eigene Mitarbeiter in den Ländern mit Christenverfolgung präsent, meist im Untergrund und arbeitet konfessionsübergreifend mit den Untergrundkirchen der jeweiligen Länder zusammen. Für den Weltverfolgungsindex befragt Open Doors jährlich zumeist Mitarbeiter, Pastoren und Kirchenleiter vor Ort zur aktuellen Situation sowie Experten. Die Platzierung eines Landes ergibt sich nicht nur aus bekannt gewordenen Übergriffen auf Christen im Berichtszeitraum, sondern spiegelt vielmehr den grundsätzlichen Grad der Religionsfreiheit für Christen im jeweiligen Land wider.
Themengebiet: Kirchen, Menschen, CDU