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15.11.2012 - Land
Günter Schork: "Anhörung erteilt SPD-Plänen zur Abschaffung der Gymnasien eine unmissverständliche Abfuhr"
„Die heutige Anhörung zur Wahlfreiheit für Gymnasien zwischen G8 und G9 zeigt einmal mehr den hohen Stellenwert, den das weithin anerkannte Erfolgsmodell Gymnasium bei den Schülern, Eltern, Lehrern und Verbänden in Hessen genießt. Die breite Akzeptanz dieser Schulform ist daher ein niederschmetterndes Ergebnis für die von der SPD beabsichtigte Abschaffung der Gymnasien“, konstatierte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Günter Schork, anlässlich der Anhörung zur Wahlfreiheit von Gymnasien zwischen G8 und G9.
 
„Das Meinungsbild in der Anhörung entspricht dabei auch Umfragen in der Bevölkerung, die sich nachdrücklich für den Erhalt der Gymnasien und gegen die SPD-Pläne einer sozialistischen Einheitsschule aussprechen. Auch der unvermindert hohe Zulauf an die Gymnasien zeugt von einem ausgeprägten Wunsch der Eltern nach einer Wahlfreiheit im Rahmen des differenziertenSchulsystems, dem wir als CDU-Fraktion mit der Einräumung einer selbständigen Entscheidung der Schulen über den acht- oder neunjährigen Weg zum Abitur auch konsequent entsprechen. Die Weiterentwicklung des Erfolgsmodells Gymnasium durch eine umfassende Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9 bereits zu Beginn des kommenden Schuljahres ist somit das Ergebnis einer pragmatischen und flexiblen Politik der Landesregierung, die ohne ideologische Scheuklappen verfährt und alle Entscheidungen ausschließlich auf das Wohl des Kindes ausrichtet“, so Schork.
 
„Das hohe Engagement für eine Ausweitung von Elternrechten und die Gewährung schulischer Wahlfreiheiten unterscheidet uns daher maßgeblich von den Oppositionsparteien und deren ideologisch motiviertem Angriff auf die Gymnasien. In den von SPD und Grünen regierten Bundesländern Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein werden Gymnasien durch die massive Einschränkung von Wahlmöglichkeiten gegenüber den Einheitsschulen gezielt gegängelt und massiv benachteiligt. Auch in Hessen hat Schäfer-Gümbel in der vergangenen Woche das bildungspolitische Papier ‚Haus der Bildung‘ der SPD-Landtagsfraktion vorgestellt, das nur den Dreiklang ‚Einheitsschule – Einheitslehrer – Einheitsschüler‘ aus der Asservatenkammer von Ludwig von Friedeburg und Andrea Ypsilanti bietet. Während Ministerpräsident Bouffier und die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag folglich mit hoher Empathie und Sensibilität den Wünschen und Bedürfnissen der Schüler und Eltern gerecht werden, ist die rote Opposition augenscheinlich noch immer nicht von ihrem ideologischen Feldzug gegen das Gymnasium, gegen Wahlfreiheit, gegen Schulvielfalt, gegen den Elternwillen und für die sozialistische Einheitsschule abgerückt“, so Schork.
Themengebiet: Bildung, Parteien