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05.11.2012 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner begrüßt Abschaffung der Praxisgebühr: "Der richtige Weg für eine schnelle und unbürokratische Entlastung der Patienten und Ärzte"
Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner begrüßte heute die Ankündigungen der Regierungskoalitionen in Berlin die Praxisgebühr zum 1. Januar 2013 abzuschaffen. Er betonte: „Das ist eine unkomplizierte und sozial gerechte Lösung für alle Versicherten und entlastet Ärztinnen und Ärzte. Ich fordere die Abschaffung der Praxisgebühr bereits seit geraumer Zeit. Daher freut es mich, dass dieses Anliegen nun endgültig Gehör gefunden hat.“

Es habe sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Praxisgebühr nicht die gewünschte Steuerungswirkung entfalte. „Das Ziel, die Eigenverantwortung der Versicherten mit dieser Gebühr zu stärken, wurde nicht erreicht. Im Schnitt sucht jeder gesetzlich Versicherte 18 Mal im Jahr einen niedergelassenen Arzt auf. Damit nimmt Deutschland international nach wie vor eine Spitzenposition ein“, betonte Grüttner. „Die Praxisgebühr hat hier keine Trendwende eingeleitet. Vielmehr bedeutet sie einen hohen zusätzlichen Verwaltungsaufwand für die Ärztinnen und Ärzte. Das ist nicht mehr länger tragbar. Daher ist die Abschaffung der Gebühr der richtige Weg.“

Die Rekordreserven der gesetzlichen Krankenversicherung zeigten zudem, dass auch eine Sicherung der Finanzen der Gesetzlichen Krankenkassen durch die Praxisgebühr nicht notwendig sei, erklärte der Sozialminister. „Durch diese Rahmenbedingungen entfällt endgültig die Rechtfertigungsgrundlage für die Praxisgebühr“, hob Grüttner abschließend hervor.
Themengebiet: Gesundheit