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02.11.2012 - Land
Peter Stephan: "Verlässlichkeit und Bezahlbarkeit müssen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz stärkere Rolle spielen"
„Die erneuerbaren Energien sind an einem Punkt angelangt, an dem sie mehr Verantwortung für Netzstabilität und eine verlässliche Energieversorgung übernehmen müssen. Dafür brauchen wir mehr Markt- und Systemintegration der regenerativen Energien. Eine umfassende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG - ist notwendig. In diesem Zusammenhang ist der Vorschlag von Ministerpräsident Volker Bouffier sehr begrüßenswert, künftig auch bei den erneuerbaren Energien eine gewisse Verlässlichkeit einzufordern. Es geht doch darum, dass wir nicht zwei Energieversorgungssysteme parallel zueinander aufbauen – ein regeneratives für die Zeit mit Wind und Sonne und ein konventionelles für die restlichen Stunden. Das ist nicht effizient, das ist nicht bezahlbar und das ist auch nicht sinnvoll. Wir müssen beides miteinander verbinden für eine verlässliche, umweltschonende und bezahlbare Energieversorgung. Dass Volker Bouffier hier einen Beitrag zur Debatte liefert, ist sehr gut. Solche konstruktiven Beiträge würde ich mir auch von der Opposition wünschen – die kann aber wie immer nur meckern, statt eigene Lösungsansätze zu bieten“, erklärte der energiepolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan.
 
Der Ministerpräsident hatte zuvor einen Vorschlag in die Debatte zur Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes eingebracht, wonach die Erzeuger erneuerbarer Energien künftig für eine verlässlichere Energieversorgung mit in die Verantwortung genommen werden sollen. Dazu müssten sie Vorkehrungen treffen, um auch dann Energie zu liefern, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Hierzu seien unterschiedliche Varianten denkbar – neben vertraglichen Lösungen mit Anbietern konventioneller Energie auch die Integration von Speicherlösungen oder Stärkungen im Eigenverbrauch und Direktvermarktung.
Themengebiet: Energie