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30.10.2012 - Land
Dr. Walter Arnold: "Wirtschaftsstandort Hessen ist stark, auch in der Krise"

Als „intellektuell dürftig“ hat der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag die Kritik der GRÜNEN an den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen bezeichnet: „Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Hessen auf einzelne unternehmenspolitische Entscheidungen zu reduzieren und die Arbeit des Wirtschaftsministers im Ausland für die stark exportorientierte Wirtschaft Hessens schlecht zu reden, ist völlig an den Haaren herbeigezogen und Kreisliganiveau.“

Die Kampagne „Hessen blüht“ habe dagegen auf Fakten aufmerksam gemacht, die in der Öffentlichkeit zu wenig Beachtung fänden: „Hessen ist ein starker Wirtschaftsstandort, den wir uns auch von dieser Bonsai-Opposition, die zwar vielgestaltig an Wuchs, aber dennoch zwergenhaft in ihrer politischen Bedeutung ist und bleibt, nicht schlechtreden:

  • Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Hessen lag 2011 bei 3,2 % –über dem Bundeswert von 3 %.
     
  • Das BIP 2011 lag insgesamt bei 229 Mrd. Euro, ein Spitzenwert. Es wurde von 3,18 Mio. Erwerbstätigen erwirtschaftet, die ihren Arbeitsplatz in Hessen hatten. Das ist ebenfalls ein Plus von 1,5 % im Vergleich zum Jahr 2010 und ebenfalls ein Höchststand.
     
  • Die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer lagen 2011 mit 33.300 Euro sogar rund 13 % über dem Bundeswert (29.400 Euro).
     
  • Jeder Erwerbstätige erwirtschaftete 2011 einen Anteil von 71.800 Euro am hessischen BIP. Das sind rund 15 % mehr als im Bundesmittel (62.600 Euro) und ebenfalls Spitzenwert unter den Flächenländern der Bundesrepublik.
     
  • Das BIP lag in Hessen in der ersten Jahreshälfte preisbereinigt um 1,3 % höher als im Vergleichszeitraum 2011.

Die Opposition sollte diese Fakten einmal zur Kenntnis nehmen, die ein gutes Indiz für die herausragenden Leistungen der Arbeitnehmer sowie der Firmen und Betriebe in Hessen sind. Stattdessen wird hier die Allmacht staatlichen Handels in Wirtschaftsfragen suggeriert. Anscheinend sind die GRÜNEN über planwirtschaftliche Erwägungen noch nicht wirklich hinausgekommen.“ Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit habe zudem nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass „ein großer Teil der ehemaligen Beschäftigten der Neckermann.de GmbH“ gute Chancen habe eine neue Anstellung zu finden. Die Abweichung zum Stand der Arbeitslosenquote im Oktober 2011 liege bei lediglich 0,1-Prozentpunkten.

„Natürlich ist der hessische Arbeitsmarkt nicht völlig immun gegen eine weltweite Abkühlung der Konjunktur, wie sie sich auch in der Prognose eines Wachstums von 1,2 % für das Jahr 2012 niedergeschlagen hat. Aber dennoch ist der Arbeitsmarkt auch in dieser Situation noch stabil. Dafür spricht, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um etwa 31.000 weiter angestiegen ist. Daraus lässt sich ersehen, dass der wirtschaftspolitische Sachverstand der GRÜNEN in diesen wirtschaftspolitischen Fragen doch eher überschaubar ist“, kommentierte Dr. Arnold abschließend.

Themengebiet: Wirtschaft, Arbeitsmarkt