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29.10.2012 - Land
Peter Stephan: "Landesregierung setzt beim Ausbau der Windenergie auf die Akzeptanz der Bevölkerung"
„Der bundesweit einmalige Energiegipfel der Landesregierung hat für Hessen die richtigen Weichen gestellt. Die Umsetzung der Ergebnisse läuft in vollen Zügen. Ein Großteil der Maßnahmen ist bereits umgesetzt. Die Informations- und Akzeptanzinitiative läuft sehr erfolgreich, die Landeskataster und Potenzialkarten liegen vor, die Beratungsinitiativen für private Haushalte und Mittelstand sind eingerichtet, das Land wird seiner Vorbildfunktion gerecht, Windvorrangflächen werden ausgewiesen und das Energiezukunftsgesetz steht kurz vor dem Beschluss. Diese und viele andere Beispiele beweisen, dass Hessen auf einem sehr guten Weg ist, die Energiewende mit Vernunft und Augenmaß zu gestalten. Wir setzen dabei auf Information, Beratung und Förderung“, erklärte der energiepolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, anlässlich der heutigen dpa-Meldung, in der sich der Branchenverband Windenergie kritisch zum Stand der Umsetzung der Vereinbarungen des Energiegipfels geäußert hatte.

Beim Ausbau der Windenergie spiele die Akzeptanz in der Bevölkerung eine entscheidende Rolle. „Wir weisen zwei Prozent Vorrangfläche für die Windenergie aus – bei gleichzeitigem Ausschluss der anderen Flächen. Darauf haben wir uns im Energiegipfel geeinigt und die Landesregierung setzt das um. Wir wollen den Ausbau auf zwei Prozent der Fläche; wir wollen ihn effizient und wirtschaftlich; wir wollen ihn natur-, arten- und landschaftsschutzverträglich und wir wollen ihn mit Akzeptanz der Bürger vor Ort. So wird es auch gelingen, die Windenergie in Hessen deutlich auszubauen“, sagte Stephan.

„Sicherlich gibt es noch viel zu tun, bis unser Ziel erreicht ist, 2050 möglichst 100 Prozent der Energieversorgung Hessens auf regenerativer Basis sicherzustellen und enorme Energieeinsparpotenziale zu realisieren. Dass die Grünen mit ihrer Themenwahl nun auch die Wichtigkeit von Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energie erkennen, werte ich als richtigen Schritt – sie müssen nun nur noch die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Wir stehen zum Konsens des Energiegipfels und setzen ihn entschlossen um. Diesen großen Erfolg lassen wir uns nicht schlecht reden“, so Stephan.
Themengebiet: Energie