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13.08.2012 - Bund
Hermann Gröhe: "Mauer war Symbol eines menschenverachtenden Unrechtsstaates"
Zum Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1961 erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe: Der Mauerbau vom 13. August 1961 zementierte die Teilung Berlins und Deutschlands für Jahrzehnte. Mit diesem Bauwerk der Schande wurden Millionen Menschen in der damaligen DDR ihrer Freiheit beraubt. Die Mauer riss Familien auseinander und trennte Freunde. Sie war das Symbol eines menschenverachtenden Systems. Denn unzählige Menschen haben den Versuch, die Mauer zu überwinden, mit ihrem Leben bezahlt.
 
Der Wunsch der Menschen in der früheren DDR nach Freiheit und Demokratie ließ sich nur mit Gewalt unterdrücken. Das SED-Regime ging kaltblütig und mit unmenschlicher Härte gegen alle vor, die für ihre Rechte kämpften und nicht bereit waren, sich dem Kommunismus zu unterwerfen. Der Fall der Mauer im Herbst 1989 hat jedoch gezeigt, dass die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Freiheit immer stärker ist als die Angst vor Gewalt und Unterdrückung. Am Ende hat sich der Wille des Volkes durchgesetzt. Durch die friedliche Revolution in der früheren DDR wurde die Wiedervereinigung unseres Vaterlandes möglich.
 
Bei aller Freude darüber trauern wir um die Menschen, die für ihren Wunsch nach Freiheit an der Berliner Mauer und an der innerdeutschen Grenze gestorben sind. Die Erfahrung von Mauerbau und Schießbefehl muss uns stets eine Mahnung sein: Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen uns immer wieder aufs Neue dafür einsetzen - bei uns, und überall in der Welt. Auch ist es unsere Verpflichtung, diese Lehren der deutschen Teilung in die Zukunft zu tragen.
Themengebiet: Geschichte