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20.07.2012 - Bund
CDU gedenkt den mutigen Widerstandskämpfern des 20. Juli 1944
Zum Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:

Die CDU Deutschlands gedenkt der mutigen Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944. Mit ihrem Attentat auf Adolf Hitler wollte die Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg der nationalsozialistischen Barbarei ein Ende bereiten. Das letztlich gescheiterte Vorhaben war der Sieg des Gewissens über blinden Gehorsam. Die Attentäter, aber auch viele Angehörige, mussten einen hohen Preis dafür bezahlen. Wir verneigen uns vor ihrem Mut und ihrem selbstlosen Einsatz.
 
Dieser Tag erinnert uns immer wieder daran, dass es dauernde Aufgabe ist, für Demokratie und Freiheit und gegen Unterdrückung einzustehen. Das Vorbild der Widerstandskämpfer ist und bleibt traditionsbildend für die Bundeswehr. Die Erinnerung an den 20. Juli 1944  führt deutlich vor Augen, dass der Dienst in den Streitkräften mehr ist als die Beherrschung von Waffen. Vielmehr sind die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr Demokratie und Rechtsstaat und nicht zuletzt ihrem Gewissen verpflichtet.
 
Gerade angesichts dieser historischen Verpflichtung ist es ein erfreuliches Zeichen, dass sich auch nach Aussetzung der Wehrpflicht deutlich mehr junge Frauen und Männer als benötigt um einen Dienst bei der Bundeswehr bewerben. Dies zeigt: Das Leitbild des Bürgers in Uniform prägt weiterhin unsere Streitkräfte. Der Umbau der Bundeswehr ist bei Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière in besten Händen. Innere und äußere Sicherheit sind und bleiben Grundpfeiler christdemokratischer Politik.
Themengebiet: CDU