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08.07.2012 - Land
Hartmut Honka: "Warnschussarrest führt Jugendlichen deutlich die Konsequenzen weiterer Gesetzesverstöße vor Augen"

Der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hartmut Honka, hat die heutige Entscheidung des Bundesrates zum Warnschussarrest für jugendliche Straftäter begrüßt. „Mit dem Warnschussarrest können Jugendlichen deutlich die Konsequenzen weiterer Gesetzesverstöße vor Augen geführt werden. Künftig wird neben der Aussetzung der Verhängung der Jugendstrafe zur Bewährung die Verhängung eines Jugendarrests möglich sein. Damit wird eine neue Form des erzieherischen Einflusses möglich“, so Honka. 

„Hessen ist hierfür gut aufgestellt. Mit der Erweiterung der Jugendarrestanstalt Gelnhausen stehen im Jahr 2013 insgesamt 75 moderne Jugendarrestplätze zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Beitrag zur effektiven Bekämpfung von Jugendkriminalität stellen auch die beiden Häuser des Jugendrechts in Wiesbaden und Frankfurt-Hoechst dar. Die Prüfung eines weiteren Haus des Jugendrechts in Frankfurt, in dem Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendhilfe und Gericht unter einem Dach eng zusammen arbeiten, läuft. Das Haus des Jugendrechts garantiert eine schnellere und effektivere Reaktion des Staates auf das strafbare Verhalten Jugendlicher. Nur durch einen erkennbaren zeitlichen Zusammenhang zwischen Straftat und Sanktion kann bei jungen Menschen die Einsichtsfähigkeit für ihr Fehlverhalten verstärkt werden. Der Warnschussarrest stellt dabei ein weiteres wichtiges pädagogisches Instrument dar“, sagte Honka.

Themengebiet: Justiz, Kinder und Jugend