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05.07.2012 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner fordert Bürgerinnen und Bürger auf, sich über die Organspende zu informieren

Die Zahl der gespendeten Organe in Hessen ist um fast 30 Prozent gestiegen. Im Zeitraum Januar bis April 2011 gab es in Hessen 70 Organspenden. Im gleichen Zeitraum 2012 waren es 90 gespendete Organe. Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner zeigte sich darüber heute erfreut. „Die Zahlen zeigen, dass sich unsere Bemühungen lohnen.“ Es gelte jedoch, auch weiterhin intensiv Aufklärungsarbeit zu leisten, damit sich mehr Menschen dazu entscheiden, nach ihrem Tod anderen Menschen zu helfen. „In Deutschland warten 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan, denen mit einer Organspende das Leben gerettet werden kann“, betonte Grüttner. Nur in wenigen Familien werde darüber gesprochen, wie sich die Angehörigen im Todesfall für den nahen Verwandten entscheiden sollen. „Viele sind nach wie vor über das wichtige Thema Organspende zu wenig informiert“, stellte der Sozialminister fest.

Erfreut zeigte sich Sozialminister Grüttner daher über die vor einem Jahr ergriffene Initiative des Hessischen Handwerkstags (HHT), der einen Organspendeausweis speziell für hessische Handwerker entwickelt habe. „Das Handwerk hat vielfältige Möglichkeiten auch im Rahmen der Qualifizierung von Jugendlichen das Thema Organspende anzusprechen“, erläuterte der Präsident des Hessischen Handwerkstages Bernd Ehinger. Der Organspendeausweis des HHT kann unter www.handwerk-hessen.de heruntergeladen werden. „Das Handwerk übernimmt damit eine wichtige soziale Verantwortung“, lobte Grüttner.

Mehr Aufklärungsarbeit

Er hoffe, dass sich mit dem gerade verabschiedeten Gesetz zur Neuregelung der Organspende die Zahlen weiterhin positiv entwickeln werden. „Ich finde es richtig und wichtig, dass hier ein guter Schritt hin zu mehr Aufklärungsarbeit gemacht wird und es gibt die berechtigte Hoffnung, dass es durch die Neuregelungen mehr Organspenden geben wird“, erklärte der Sozialminister. Die Bürgerinnen und Bürger werden mit dem nun verabschiedeten Gesetz regelmäßig durch die Krankenkassen über das Thema Organspende informiert und hinterlegen ihre Entscheidung zur Organspende auf einem Organspendeausweis oder der Gesundheitskarte.

Hessen setze sich verstärkt für die Organspende ein, unterstrich Grüttner. Um die Bevölkerung umfassend über den Sinn und Zweck der Organspende aufzuklären, wurde unter der Schirmherrschaft der Landesregierung bereits vor einigen Jahren die Initiative Organspende Hessen (IOH) gegründet. Hier leisten vor allem die verschiedenen Initiativen, Verbände und Selbsthilfegruppen der Betroffenen sehr wertvolle Überzeugungsarbeit.

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Weitere Informationen zur Organspende finden Sie hier.

Themengebiet: Forschung und Innovation, Gesundheit