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21.06.2012 - Land
Hans-Jürgen Irmer: "Landesregierung steht für Schulvielfalt und gegen staatliche Gängelung"
Als „kluge und weitsichtige Entscheidung im Sinne einer bewährten Schulpolitik mit Augenmaß, die verantwortungsvoll und zukunftsgerichtet auf die Entwicklungen in der hessischen Schullandschaft reagiert“, kommentiert der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, die Äußerungen von Ministerpräsidenten Volker Bouffier zur Wahlfreiheit zwischen G8 und G9.

„Die Entscheidung des Ministerpräsidenten steht ganz in der Kontinuität einer auf Wahlfreiheit und Schulvielfalt begründeten Bildungspolitik der Christdemokraten. Wir haben dabei immer deutlich gemacht, dass wir eine verkürzte gymnasiale Schulzeit auch im Hinblick auf bundesweite und internationale Standards grundsätzlich befürworten. Auch der ungebrochene Ansturm auf die Gymnasien ist ein Beleg für die hohe Akzeptanz des achtjährigen Gymnasiums. Zugleich nehmen wir die Sorgen von Schülern, Eltern und Lehrern jedoch ernst und wollen den Schulen daher die Freiheit eröffnen, auch eine andere Entscheidung treffen zu können. Dies unterscheidet uns maßgeblich vom rot-rot-grünen Einheitsschulblock und dessen Bestreben nach staatlicher Bevormundung und Gängelung von Eltern, Schülern und Schulen. Da insbesondere die SPD und die Linke die Gymnasien abschaffen wollen und ein Einheitsschulsystem sozialistischer Prägung anstreben, ist es nicht verwunderlich, dass diese mit Begriffen wie Wahlfreiheit und Schulvielfalt nichts anfangen können“, so Irmer.

„Ministerpräsident Bouffier hat im Gegensatz zur ideologiegeleiteten Bildungspolitik der Opposition einmal mehr überzeugend zum Ausdruck gebracht, dass die CDU eine pragmatische und nicht von Scheuklappen geprägte Herangehensweise an die Bildungspolitik vertritt. Dass die Koalition von CDU und FDP zudem eine Beratung der G8-Thematik in der öffentlichen Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses angeregt hat, belegt zudem den ergebnisoffenen und pragmatischen Umgang in dieser Frage. Kultusministerin Beer hat dort nochmals deutlich gemacht, dass die zahlreichen Detailfragen in dieser Angelegenheit Gegenstand einer ruhigen, geordneten und gründlichen Prüfung sein werden und die auf Unruhe ausgerichteten Forderungen der Opposition nach überstürzten und überhasteten Entscheidungen zurückzuweisen sind“, so Irmer.
Themengebiet: Bildung