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21.05.2012 - Land
Ulrich Caspar: "Projekt "Staufreies Hessen" ist das Testfeld für den Verkehr von morgen"
„Es ist das Privileg der Opposition, die Welt so zu sehen, wie sie nicht ist. Tatsache ist: Die Stauzeiten in Hessen sind seit dem Jahr 2002 um über 80 Prozent gesunken. Das ist nicht nur dem konsequenten Ausbau von Straßen und Autobahnen zu verdanken, sondern auch ihrer intelligenteren Nutzung. Darum geht es im Zukunftsprojekt "Staufreies Hessen 2015", dessen Ergebnisse bereits jetzt den Autofahrer und Unternehmen zugutekommen. Die in diesem Projekt und seinen vielen Vorhaben entwickelte Spitzentechnologie ist in Anbetracht des wachsenden Verkehrs gefragt auf der ganzen Welt. So werden hier in Hessen innovative Arbeitsplätze und Forschungsvorhaben geschaffen und gesichert“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, anlässlich der Veröffentlichung der Staudaten für das vergangene Jahr durch das Verkehrsministerium.

In der engen Zusammenarbeit von Land, Verkehrspraktikern und wissenschaftlicher Forschung entstehe im Rahmen des Projektes ein Blick auf zukünftige Mobilitätslösungen, die weltweit nachgefragt würden: „Die großen Städte weltweit wachsen ungeplant und müssen immer mehr Verkehr aufnehmen. Hier können die in Hessen entwickelten Technologien einen Beitrag zur Verkehrsbewältigung und -reduzierung leisten.“ Mit seiner internationalen Verkehrsdrehscheibenfunktionen und seinem Logistikprofil sei Hessen ein perfektes "Testfeld" für den Verkehr von morgen.

Caspar wies auch die Kritik der Opposition an den veröffentlichten Zahlen zurück. Im Vergleich zum Vorjahr steige vielmehr das Bauvolumen um über 90 Millionen Euro auf 545 Millionen Euro an. Zusätzlich stünden hohe Investitionen in Landes- und Kreisstraßen an: „Als CDU und FDP 1999 die Regierung in Hessen von Rot-Grün übernahmen, fanden wir nur 27 Millionen Euro für den Landesstraßenbau vor. Damit bewegte sich in Hessen, der Verkehrsdrehscheibe Nummer eins in Deutschland, nichts. Diese Summe haben wir über die Jahre stetig erhöht. Dieses Jahr stehen 115 Millionen Euro für den Landesstraßenbau zur Verfügung. Bis zu 40 Millionen Euro für Kreisstraßen kommen hinzu, teilweise mit Unterstützung des Landes. Insgesamt fließen so rund 700 Millionen Euro bei Straßen, Tunneln und Brücken in Sanierung, Aus- und Neubau. Das ist eine enorme Leistung der von CDU und FDP getragenen Landesregierung.“
 
Im Hinblick auf Defizite bei den Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur betonte Caspar abschließend: „Ob die Finanzierungsproblematik dauerhaft gelöst werden kann, ist nicht sicher. Daher müssen wir nicht nur im Interesse von "Verkehrssicherheit" oder "Komfort" Innovationen im Verkehrsmanagement vorantreiben, sondern auch unter dem Aspekt "bessere Ausnutzung vorhandener Infrastruktur". Damit reduzieren wir nicht nur Kosten und erhöhen die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes. Durch die konsequente Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger wird auch ein bedeutender Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Das sind die zentralen Ziele des Projektes. Gute Straßen sichern wirtschaftliches Wachstum.“
Themengebiet: Verkehr