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15.05.2012 - Land
Bettina M. Wiesmann: "Hessen ist Familienland"
„Familien bilden das Fundament unserer Gesellschaft. Wir wollen sie dabei unterstützen, ihr gemeinsames Leben nach ihren Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Nicht nur am internationalen Familientag gehören die Familien in den Mittelpunkt, gleichwohl ist dieser Tag ein besonderer Anlass, ihre tragende Rolle für die Gemeinschaft noch mehr hervorzuheben und allen zu danken, die wertvolle Familienarbeit leisten“, betonte die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Bettina M. Wiesmann, anlässlich des Internationalen Familientages.

Wahlfreiheit, Solidarität und Leistungsgerechtigkeit ständen im Mittelpunkt der Familienpolitik der CDU-Landtagsfraktion. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern in unserem Land jeden möglichen Spielraum geben, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und selbst zu gestalten. Unsere Gesellschaft profitiert enorm von der bedingungslosen Zuwendung, der erzieherischen Leistung und  dem menschlichen Zusammenhalt, den Familien in die Gesellschaft hinein spenden. Einer steht für den anderen ein, sei es bei der Betreuung der Kinder oder auch bei der Pflege der Älteren. Wichtig ist es uns deshalb, diese familiäre Sorgearbeit stärker anzuerkennen, sei es durch Einführung einer Familienpflegezeit oder verbesserte Anerkennung von Erziehungszeiten in der Rentenversicherung“, betonte Wiesmann.

Auch der hessische Kompromissvorschlag zum Betreuungsgeld, so Wiesmann weiter, ziele in diese Richtung. „Wir trauen Eltern zu, im Sinne ihrer Kinder die richtigen Entscheidungen zu treffen, auch wenn es um das Familienbudget geht. Auch wissen wir, dass es für Kleinstkinder nichts Wichtigeres gibt als in ihrer familiären Umgebung sicher gebunden aufzuwachsen. All dessen eingedenk wollen wir Eltern im Zusammenhang mit dem Betreuungsgeld keine Vorschriften machen, ob sie eine außerfamiliäre Kinderbetreuung nutzen oder nicht. Eltern sollen wählen können, ob sie das Betreuungsgeld über zwei Jahre oder – dann in doppelter Höhe – nur im zweiten Lebensjahr ihres Kindes in Anspruch nehmen wollen. Sie sollen lediglich vorübergehend beruflich etwas kürzer treten“, führte Wiesmann aus.

Zugleich baue Hessen, fuhr Wiesmann fort, die Infrastruktur der außerfamiliären Kinderbetreuung mit Hochdruck aus, beispielsweise durch das Landesinvestitionsprogramm 2013, das bereits jetzt unbürokratisch umgesetzt werde. „Unsere Initiativen zur Stärkung der Qualität in der hessischen Kinderbetreuung mit Hilfe unseres deutschlandweit ankerkannten Bildungs- und Erziehungsplans von 0 bis 10 Jahren sowie für den Ausbau familienunterstützender Maßnahmen, z.B. von Familienhebammen, Familienzentren oder durch die Frühen Hilfen sorgen dafür, dass frühkindliche Bildung auch in bildungsferneren Schichten ihr Ziel erreichen kann“, hob Wiesmann hervor.

„Wir dürfen Eltern nicht bevormunden und ihnen auch nicht vorschreiben, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben. Es bleibt zuallererst Aufgabe der Eltern und Familien, Kinder ins Leben zu begleiten. Die Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer sowie die Vielzahl der in der Kinder- und Jugendarbeit Engagierten in unserem Land leisten ihren wertvollen Beitrag dazu, dass dies gelingt. Der Internationale Familientag ist Anlass, ihnen allen für ihren unverzichtbaren Beitrag dazu zu danken, dass Kinder in unserm Lande alles in allem sorgenfrei und in Liebe großwerden können“, so Wiesmann.
Themengebiet: Familie