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21.05.2012 - Land
Rolf Müller: "Große Verbesserung für Spitzenforschung und Studienbedingungen an der Universität Gießen"
„In den heute eröffneten Neubau eines biomedizinischen Forschungszentrums der Justus-Liebig-Universität Gießen hat das Land Hessen über 100 Millionen Euro investiert. Er wird die Forschungsbedingungen enorm verbessern und den Standort im Wettbewerb der Hochschulen in wichtigen Zukunftsfeldern deutlich aufwerten. Und dieser Spatenstich beweist: Der Bereich Bildung hat für diese Landesregierung weiterhin höchste Priorität. Wir halten weiterhin an dem Ziel fest, mit dem Hochschulbauprogramm HEUREKA jedes Jahr bis 2020 rund 250 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau aller Hochschulstandorte in Hessen zu investieren, um einen optimalen Rahmen für die Arbeit der besten Köpfe zu schaffen“, erklärte der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller, anlässlich der Einweihung des neuen „Kernstücks“ des Campus der Lebens- und Naturwissenschaften.

„Hessen ist heute in wichtigen Zukunftstechnologien wie der Bio- und Medizinforschung, der Energie- und Mobilitätsforschung sowie der IT-Forschung eines der führenden Bundesländer. Über 200.000 Studenten beweisen die hohe Attraktivität unserer Hochschulen: Hochschulpolitik, Forschung und Entwicklung haben in Hessen weiterhin Vorfahrt!“


Das Modell des BFS, das während der Eröffnungsfeier enthüllt wurde.

Das Forschungsförderprogramm "Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE)" sei dabei „Kernstück der Forschungsförderung in Hessen“. „Aufgrund seines Wettbewerbscharakters und seines Finanzvolumens ist dieses Programm beispielhaft für die deutsche Hochschulpolitik. Bis 2013 stellt die Landesregierung hierfür 410 Millionen Euro bereit. Das ist eine große Leistung, die beweist: Wir halten in der hessischen Forschungspolitik Kurs“, so Müller.

Das „Biomedizinische Forschungszentrum Seltersberg“ führe verschiedene Forschergruppen in einem Neubau zusammen und bündele acht Institute aus vier Fachbereichen in einem Gebäude: „Damit können die erfolgreichen Forschungsaktivitäten der Justus-Liebig-Universität Gießen im Bereich der Biomedizin deutlich gesteigert und Abläufe drastisch vereinfacht werden. Dies verstärkt auch den Austausch der Forschergruppen untereinander und beschleunigt somit Forschungsprozesse deutlich“, sagte Müller.

Diese Runderneuerung des Hochschulstandortes Hessen müsse konsequent fortgesetzt werden: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten müssen wir auf Forschung und Innovation setzen, um den Standort Hessen innovationsfähig zu erhalten und zukunftsfest zu machen. Wir sind daher darauf angewiesen, dass sich möglichst viele junge Menschen für ein Studium der Natur- oder Ingenieurwissenschaften entscheiden. Der Neubau eröffnet für die Universität Gießen die Möglichkeit, in diesem Feld deutlich an Attraktivität zu gewinnen“, erklärte Müller.

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Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-giessen.de.

Fotos: F. Möller (Universität Gießen)
Themengebiet: Forschung und Innovation, Wissenschaft