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10.05.2012 - Land
Claudia Ravensburg: "Übergang von Kindergarten zur Schule wird weiter verbessert"
„Wir freuen uns, dass hessenweit 30 Tandems aus Kindertagesstätten und Grundschule als Pilotstandorte für die Qualifizierte Schulvorbereitung ausgewählt worden sind und jetzt mit ihrer Arbeit beginnen können. Insgesamt hatten sich sogar 60 Standorte beworben. Bei der Auswahl wurde die hessenweite Verteilung, Abbildung der Trägervielfalt in Hessen und Kindertagesstätten mit besonderen Schwerpunkten, wie die Inklusion oder Kindertagesstätten mit hohem Migrantenanteil berücksichtigt. Die Qualifizierte Schulvorbereitung baut auf dem hessischen Bildungs- und Erziehungsplan auf. Dieser ist mit seinem umfassenden Blick auf die Kinder von der Geburt bis zum 10. Lebensjahr bundesweit vorbildlich und bildet die Basis für das Modellprojekt Qualifizierte Schulvorbereitung. So wird ein weiterer wichtiger Baustein für die frühkindliche Bildung geschaffen, mit dem Hessen wiederum Maßstäbe in der frühkindlichen Bildung setzt“, betonte die kinderpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Claudia Ravensburg, anlässlich einer Plenardebatte zur Qualifizierten Schulvorbereitung. Zu Beginn der Woche fand hierzu die Auftaktveranstaltung der Landesregierung gemeinsam mit den Modellstandorten statt, in der die Standorte miteinander vernetzt wurden und sich über die umfassende Betreuung und Begleitung des Projektes informieren konnten.
 
Bei der Qualifizierten Schulvorbereitung wird die Altersspanne der Kinder zwischen 4 und 6 Jahren in den Blick genommen. Ca. 25 Prozent aller Kinder in diesem Alter haben einen besonderen Förderbedarf, um den Übergang von Kindertagesstätte und Grundschule erfolgreich zu bewältigen. Um diesen zu erkennen umfasst die Qualifizierte Schulvorbereitung Instrumente zur besseren Einschätzung. Hierbei werden insbesondere die sprachliche Entwicklung, Bewegung, soziale Kompetenz sowie die lernmethodische Kompetenz in den Blick genommen. „Unser Ziel ist es, die Kinder bereits vor der Schule umfassend auf ihre Schulzeit vorzubereiten. Aber die Forschung ist sich darüber hinaus auch einig, dass die frühe Kindheit bereits entscheidende Weichen für den Erfolg im Leben stellt“ erklärt Ravensburg.
 
Durch eine umfängliche Einschätzung aller Kinder durch die Erzieherinnen und Erzieher kann für jedes Kind eine individuelle Unterstützung gefunden werden. Wichtig ist die gute Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Kindertagesstätten und den Grundschulen. Sie bilden im Tandem eine Lernpartnerschaft, um den Kindern einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen. „Die 30 Modellstandorte sind sehr gut in Hessen verteilt und bilden neben den verschiedenen Regionen auch die Vielfalt der unterschiedlichen Betreuungseinrichtungen ab. Das Land unterstützt die Standorte durch eine wissenschaftliche Begleitung, eine Förderpauschale sowie zusätzliche Lehrkraftstunden. Unser Dank gilt allen Erzieherinnen und Erziehern sowie den Lehrkräften für ihre Bereitschaft ab Sommer mit der Qualifizierten Schulvorbereitung neue Wege zu gehen“, so die CDU-Politikerin.
Themengebiet: Kinderbetreuung, Schule