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03.05.2012 - Land
Rolf Müller: "Optimale Versorgung der Patienten, Erhalt von Arbeitsplätzen und exzellente Forschung und Lehre auch künftig gewährleisten"
Im Rahmen der Diskussion über die Absicht der Fresenius SE & Co. KGaA, den Betreiber des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM), die Rhön-Klinikum AG, aufzukaufen, erklärte der wissenschaftspolitische der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller: „Ein Betreiberwechsel könnte dem UKGM neue Impulse geben. Es ist deshalb richtig, dass die Landesregierung unverzüglich Gespräche mit Fresenius aufnimmt, um die Interessen des Landes an der Sicherung einer exzellenten Krankenversorgung sowie an Forschung und Lehre und an der Zukunft der Beschäftigten zu diskutieren. Auch nach einer Übernahme des Mutterkonzerns werden wir sehr genau darauf achten, dass eine optimale Versorgung der Patienten in Mittelhessen, der Erhalt von Arbeitsplätzen und eine exzellente Forschung und Lehre auf Spitzenniveau weiter gewährleistet bleiben. Ministerpräsident Volker Bouffier wird sich persönlich dafür einsetzen, dass das drittgrößte Universitätsklinikum in Deutschland und seine Beschäftigten weiter in eine erfolgreiche Zukunft blicken können“, so Müller.
 
Die Privatisierung habe die Zukunft des Universitätsklinikums langfristig gesichert. „Die Zusammenlegung und Privatisierung der Universitätskliniken in Gießen und Marburg 2005/06 war und bleibt die richtige Entscheidung. Dies hat auch der Wissenschaftsrat von Bund und Ländern in seiner Bewertung 2010 unterstrichen. Sie hat langfristig die Zukunft beider Standorte, viele Arbeitsplätze sowie medizinische Forschung auf hohem Niveau gesichert. Der private Investor hat inzwischen über 360 Millionen Euro in die Modernisierung und Errichtung von Gebäuden an beiden Standorten investiert – dies wäre für das Land nicht leistbar gewesen. Und mit dem Kaufpreis von 100 Millionen Euro hat das Land die vielbeachtete von-Behring-Röntgen-Stiftung errichtet, um die Universitätsmedizin an beiden Standorten zu unterstützen“, erklärte Müller.
 
„Die SPD-geführte Landesregierung unter Hans Eichel hatte seinerzeit die mittelhessischen Universitätskliniken abgewirtschaftet. Notwendige Investitionen waren nicht mehr getätigt worden. Über 200 Millionen Euro fehlten insgesamt an den Standorten für dringend notwendige Informationen. Zudem stand das Land vor weiteren Millionen-Verlusten. Erst die erfolgreiche Privatisierung und die damit einhergehenden Modernisierungen haben dazu geführt, dass es heute in Mittelhessen zwei hochmoderne Universitätskliniken gibt. Dies kommt vor allem den Patienten zugute“, so Müller.
Themengebiet: Forschung und Innovation, Gesundheit, Wissenschaft