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02.05.2012 - Land
Peter Beuth: "Rot-Grün bricht mit Energiekonsens und gefährdet die Akzeptanz für den Ausbau der Windenergie"

Mit „Verärgerung und Unverständnis“ reagierte der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, auf die erneute Abweichung der rot-grünen Mehrheit in der südhessischen Regionalversammlung von den Ergebnissen des Energiegipfels. SPD und Grüne hatten am Freitag durchgesetzt, dass in Südhessen die im Energiegipfel einvernehmlich vereinbarten Abstandsregeln von 1000 Metern von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung ausgesetzt und auf 750 Meter reduziert werden sollen. In der vorangegangenen Regionalversammlung hatteRot-Grün bereits die ebenfalls einvernehmlich beschlossene Regelung in Zweifel gezogen, wonach die Ausweisung von zwei Prozent Vorranggebieten für Windkraft gleichzeitig zum Ausschluss der restlichen Flächen führt, um eine geordnete Planung der Windkraftanlagen sicherzustellen. 

„SPD und Grüne brechen erneut den Energiekonsens, den sie im Energiegipfel noch mit beschlossen haben. Das gefährdet die dringend notwendige Akzeptanz bei den Menschen für die Umsetzung der Energiewende. Denn auch die Bedürfnisse der Menschen müssen bei der Energiewende berücksichtigt werden. Wir wollen den Ausbau der Windenergie und wir stehen zum Ziel der Zwei-Prozent-Vorrangflächen. Das geht aber nur mit klaren und vernünftigen Abstandsregelungen von Windenergieanlagen zu Wohnhäusern. 1000 Meter sind schon seit Jahren als einheitliches Kriterium von allen Experten anerkannt, um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen und Belastungen zu minimieren. Dass Rot-Grün diese bewährte Abstandsregel außer Kraft setzen will, schadet den Menschen, schadet der Akzeptanz der Windenergie und schadet so dem Ausbau der erneuerbaren Energien insgesamt“, erklärte Beuth.

Themengebiet: Energie