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07.03.2012 - Land
Dirk Landau: "Nordhessen ist auf klarem Kurs Richtung Zukunft"
"Nordhessen ist auf klarem Kurs Richtung Zukunft. Sowohl die Wirtschaftskraft der Region als auch die Arbeitslosenzahlen haben sich deutlich positiv entwickelt. Grundlage dafür waren Investitionen in die Infrastruktur und der konsequente Ausbau zum Logistikstandort. Die Folge: Nordhessen ist heute eine Boomregion. Ein Strukturgefälle, wie noch zu rot-grünen Zeiten, gibt es in Hessen kaum noch. Die Region Nordhessen erntet die Früchte der zukunftsweisenden Infrastrukturpolitik der Hessischen Landesregierung“, sagte der nordhessische CDU-Landtagsabgeordnete Dirk Landau im Rahmen der Landtagsdebatte zur Entwicklung Nordhessens.
 
Wichtige ökomische Rahmendaten belegten die positive Entwicklung der Region Nordhessen in den vergangenen zehn Jahren. So sei die Wirtschaftskraft im Regierungsbezirk Kassel (Bruttoinlandsprodukt je Einwohner) von 23.697 Euro 1999 bis zum letzten verfügbaren Wert 2008 auf 29.628 Euro im landesweiten Vergleich überproportional um 25 Prozent gestiegen.„Und die Lage zwischen Eder und Werra wird immer besser. Vor kurzem wurde Kassel vom Institut der deutschen Wirtschaft als dynamischste deutsche Großstadt ausgezeichnet, weil Wirtschaftswachstum und Beschäftigungswachstum Spitzenwerte erreichen. Diese Fakten belegen eindrucksvoll unsere erfolgreiche Standortpolitik", so Landau.
 
Es zeige sich, dass die Landesregierung die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen habe. „Ein gutes Beispiel hierfür ist der Erfolg der Universität Kassel, die von der Landesregierung kräftig unterstützt wird. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass als Ergebnis der vorgenommenen Ausgründungen über 15.000 Arbeitsplätze entstanden sind. Viele dieser Arbeitsplätze sind im zukunftsorientierten Feld der erneuerbaren Energien entstanden. Zudem ist Kassel mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik mittlerweile ein zentraler Standort für die Erforschung und Nutzung erneuerbarer Energien“, erklärte Landau.
 
Der Ausbau und die konsequente Weiterplanung der wichtigen Verkehrsachsen A 44 und A 49 sowie die bauliche Erneuerung der A 4 zwischen Kirchheim und Wommen und der Bau von Ortsumgehungen auf der verkehrlich hoch belasteten Nord-Süd-Achse der B 252 werden die überregionale Anbindung und Erreichbarkeit der Region verbessern und setzen wichtige wirtschaftliche Impulse. Mit dem Ausbau des Regionalflughafens Kassel-Calden, der im Jahr 2013 seinen Betrieb aufnehme, werde die Stadt und die Region zudem an das überregionale Luftverkehrsnetz angeschlossen. Nordhessen zeige exemplarisch, dass eine moderne und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur Basis für eine gute Wirtschaftsentwicklung sei. „Nordhessen ist mit seiner geographischen Lage im Herzen Deutschlands und Mitteleuropas ein natürlicher Knotenpunkt für die Warenströme. Die Logistikbranche ist selbst Teil des Güterverkehrs und benötigt eine funktionierende Infrastruktur. Das Cluster ‚Mobilität und Logistik‘ hat in 4.000 Unternehmen gut 75.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Region geschaffen“, sagte Landau.
 
„Auch der Ausbau des Schienenverkehrs ist gut vorangekommen. Mit der "RegioTram" ist ein innovatives Stadtbahnsystem als Bestandteil des ÖPNV geschaffen und konsequent erweitert worden“, so Landau. Dies sei auch gut und richtig, da immer mehr Menschen die Region auch als Urlaubsziel entdeckt hätten. „Tourismus in Nordhessen ist mit 7,2 Millionen Übernachtungen und schätzungsweise über 50 Millionen Tagestouristen pro Jahr ein wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor, trägt wesentlich zur lokalen Wertschöpfung bei und stärkt die Wirtschaftsstruktur der Region. Über 10.000 Menschen finden in Nordhessen eine direkte Anstellung im Gastgewerbe. Hinzu kommen zahlreiche geringfügig beschäftigte Personen“, so Landau. Die Tourismusintensität liege in Nordhessen mit durchschnittlich rund 7,2 Gästeübernachtungen je Einwohner deutlich höher als im Landesdurchschnitt von 4,6.
 
„Nordhessen ist auf dem richtigen Weg. Aus einer abgehängten Gegend ist in den letzten Jahren eine zukunftsorientierte Region geworden, die sich sehen lassen kann und die den Vergleich mit anderen Regionen in Deutschland nicht mehr scheuen muss. Nordhessen ist ein starkes Stück Deutschland“, so das Fazit von Landau.
Themengebiet: Nordhessen