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01.03.2012 - Land
AG Fluglärmreduzierung vor Ort - Walter Arnold und Ulrich Caspar: "Maßnahmenpaket wird spürbare Entlastungen bringen"
Die AG „Fluglärmreduzierung“der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag hat sich heute bei einem Ortstermin einen Eindruck von der neuen Fluglärmbelastung im Süden Frankfurts verschafft und über mögliche Entlastungsmaßnahmen sowie das gestern vorgestellte Maßnahmenpaket der Landesregierung „Allianz für mehr Lärmschutz“diskutiert, das 19 Maßnahmen umfasst und mit rund 335 Millionen Euro ausgestattet sein wird. Hierzu erklärten der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Walter Arnold, und der Frankfurter CDU-Abgeordnete und verkehrspolitische Sprecher, Ulrich Caspar: „Die CDU-Landtagsfraktion hat sich immer für eine enge Verzahnung von Instrumenten des aktiven und des passiven Schallschutzes eingesetzt. Die Errichtung eines Regionalfonds, in den 100 Millionen Euro Landesgeld fließen, die zahlreichen Änderungen im technischen Bereich sowie die massive Ausweitung des CASA-Programmes sind ein wesentlicher Beitrag für einen fairen Interessenausgleich zwischen den Bürgern in der Region und der Zukunftsfähigkeit des Flughafens. Das Maßnahmenpaket ist ein deutliches Signal an die Anwohner des Flughafens, dass wir ihre Sorgen ernst nehmen. Ihre Situation wird sich bereits in diesem Jahr spürbar bessern. Wir freuen uns zudem darüber, dass es Ministerpräsident Volker Bouffier erneut gelungen ist, in einem wichtigen politischen Thema alle Verantwortlichen an einem Tisch zusammenzuführen und ein tragfähiges Zukunftskonzept zu erarbeiten.“

Die CDU-Abgeordneten machten im Gespräch mit Fluglärm-Betroffenen deutlich, dass man nun nicht die Hände in den Schoßlegen werde. „Die Reduzierung der Fluglärmbelastung, gerade auch im Bereich des Endanfluges, bleibt weiterhin eine Aufgabe für alle Verantwortlichen. Hier hilft in erster Linie die Lärmreduktion an der Quelle“. Caspar begrüßte insbesondere, dass schon jetzt einige Anregungen von Staatsminister Boris Rhein zur Lärmreduzierung für den Frankfurter Süden mit aufgenommen worden seien. Auch habe sich die Lufthansa AG bereiterklärt, einen deutlichen Beitrag zu leisten. „Die vorzeitige Ausmusterung der B 737 sowie die technische Nachrüstung der A 320 ist ein wichtiger Schritt. Der Flughafen Frankfurt muss für laute Flugzeuge noch weniger attraktiv werden. Es ist daher richtig, dass nun zügig über eine weitere Anhebung der lärmabhängigen Start- und Landeentgelte gesprochen wird und bis Ende des Jahres greifbare Ergebnisse vorliegen sollen.“
 
Mit Blick auf die Veranstaltung „Ja zu FRA“auf dem Frankfurter Römerberg hob Arnold abschließend die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens hervor. „Jeden Tag arbeiten am Flughafen Frankfurt mehr als 70.000 Menschen. Das ist ein gewaltiger Standortvorteil und Wirtschaftsfaktor, der in der jetzigen Diskussion oftmals zu kurz kommt. Der Flughafen Frankfurt ist und bleibt das wirtschaftliche Herzstück unseres Landes –aber wir müssen Belastungen und Nutzen immer wieder neu in den Blick nehmen und abwägen. Darum werden wir weiterhin sachorientiert und zügig an kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zur Reduzierung des Fluglärms arbeiten.“
Themengebiet: Flughafen