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31.01.2012 - Land
Dr. Rolf Müller: "LOEWE-Programm ist Kernstück der Forschungsförderung in Hessen"
Im Rahmen einer Regierungserklärung vor dem Hessischen Landtag erläuterte heute Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann die Grundzüge und Leistungen der Hochschul- und Forschungspolitik in Hessen. Der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller, erklärte dazu: „Hessen ist heute in wichtigen Zukunftstechnologien wie der Bio- und Medizinforschung, der Energie- und Mobilitätsforschung sowie der IT-Forschung eines der führenden Bundesländer. Das ist Ergebnis einer konsequenten Forschungspolitik der Landesregierung und der sie tragenden Fraktionen, welche auf die Stärkung von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Forschergruppen abzielt. Über 200.000 Studenten beweisen die hohe Attraktivität unserer Hochschulen: Hochschulpolitik, Forschung und Entwicklung haben in Hessen weiterhin Vorfahrt!“

Das Forschungsförderprogramm "Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE)" sei dabei "Kernstück der Forschungsförderung in Hessen“. Müller weiter: „Aufgrund seines Wettbewerbscharakters und seines Finanzvolumens ist dieses Programm beispielhaft für die deutsche Hochschulpolitik. Bis 2013 stellt die Landesregierung hierfür 410 Millionen Euro bereit. Das ist eine große Leistung, die beweist: Wir halten in der hessischen Forschungspolitik Kurs!“

Auch die Lehre genieße in Hessen höchste Priorität. „Bereits seit 2007 vergibt das Land gemeinsam mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung jährlich die mit 375.000 Euro höchstdotierte staatliche Auszeichnung dieser Art in Deutschland, den "Hessischen Hochschulpreis Exzellenz in der Lehre". Das Resultat: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder hat innovative und zukunftsweisende Konzepte zur Verbesserung von Studienstruktur und Lehre in Hessen in einem Gesamtvolumen von mehr als 30 Millionen Euro ausgezeichnet“, so Müller.

Das Forschungsförderungsprogramm LOEWE stehe neben dem Hochschulbauprogramm HEUREKA mit drei Milliarden Euro bis 2020 und dem Hochschulpakt zwischen Landesregierung und Hochschulen mit einer Mindestausstattung von 1,4 Milliarden Euro pro Jahr bis 2015 für eine beispielhafte Modernisierungs- und Investitionsoffensive in Hessen. „Im Rahmen dieser Förderung haben Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ihr Profil deutlich schärfen können. Schon drei Jahre nach Start des LOEWE-Programmes sind weit über 1.000 Wissenschaftler in Hessen in den LOEWE-Projekten von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen beschäftigt“, erklärte Müller.
 
Dieser Weg müsse konsequent fortgesetzt werden. „Gerade in wirtschaftlich wieder schwieriger werdenden Zeiten müssen wir auf Forschung und Innovation setzen, um den Standort Hessen innovationsfähig zu erhalten und zukunftsfest zu machen. Ob LOEWE-Initiative, TUD-Gesetz, Stiftungsuniversität Hochschulpakt, Heureka oder die Zielvereinbarungen, die zwischen Hochschulen und der Landesregierung vereinbart worden: Alles sind strahlende Blüten im artenreichen Orchideengarten der hessischen Wissenschaftslandschaft“, so Müller.

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Die Regierungserklärung von Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann finden Sie hier als PDF zum Download.
Themengebiet: Forschung und Innovation