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22.09.2011 - Land
Bildungskonferenzen in Wiesbaden und Fritzlar: Bildung ist für die Schüler da – Schulfrieden erhalten
Am 27. Mai 2011 haben Bundesbildungsministerin Annette Schavan, Sachsens Kultusminister Prof. Dr. Roland Wöller und CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe den Antrag des CDU-Bundesvorstands „Bildungsrepublik Deutschland“ an den CDU-Parteitag im November vorgestellt. Dieser wurde in den letzten Monaten innerhalb der CDU Hessen umfassend diskutiert. In einer durch den Landesvorstand  eingesetzten Arbeitsgruppe unter Federführung der stellvertretenden Landesvorsitzenden, Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann, Generalsekretär Peter Beuth sowie dem bildungspolitischen Sprecher der Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, wurde der Antrag intensiv behandelt.

Auf zwei Bildungskonferenzen in Wiesbaden und Fritzlar beteiligten sich rund 150 Mitglieder an der Diskussion. Zu einer Veranstaltung mit Bundesbildungsministerin Annette Schavan kamen ebenfalls rund 320 Besucher. Die Ergebnisse der Beratungen innerhalb der CDU Hessen wurden schließlich am 23. September auf dem Landesausschuss in Aßlar beschlossen:

Die CDU Hessen will Schule vom Kind her denken und nicht – wie die politische Linke – als Mittel zur Gesellschaftsveränderung. Denn Bildung ist für die Schüler da. Die CDU Hessen steht daher für praktische Vernunft anstelle für ideologische Fixierung. Das Ziel der CDU Hessen ist der Erhalt eines zukunftsfähigen Schulsystems, das sich an den Bedürfnissen der Schüler orientiert. Wenn es um die Zukunft ganzer Schülergenerationen geht, wolle man deshalb keine neuen Experimente, sondern Vielfalt und Wahlfreiheit ermöglichen. Das vielfältig gegliederte Schulwesen habe sich bewährt und erfolgreich weiterentwickelt. Das Konzept der Einheitsschule lehnt die CDU Hessen ab. Stattdessen lautet ihre Devise: Für jeden Abschluss einen Anschluss. Es müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit die Schulen stetig besser und den Schülern gerecht werden. Jedes Kind soll den für seine Bedürfnisse und Begabung besten Unterricht bekommen. Dabei ist der Schulinhalt wichtiger als die Schulform. In Hessen sei auf dieser Grundlage Schulfrieden geschaffen worden, den es nun zu erhalten gelte. Die CDU Hessen bekennt sich zu einer starken Verantwortung der Länder für die Bildungspolitik in Deutschland. Hier liege ein landespolitischer Schwerpunkt der
CDU Hessen. Der Unterrichtsausfall wurde unter Verantwortung der CDU Hessen praktisch abgeschafft. Mit rund 50.000 Lehrerinnen und Lehrern verfügen Hessens allgemeinbildende Schulen über so viel Personal wie noch nie.
Themengebiet: Bildung, CDU