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19.08.2010 - Land
Roland Koch zum letzten Mal als Ministerpräsident auf Sommerreise

Der Hessische Ministerpräsident Roland Koch ist gestern zu seiner letzten Sommerreise als Regierungschef aufgebrochen. „Ich bin in den vergangenen Jahren als Regierungschef hundertmal durch Hessen gereist, immer mit dem Ziel Projekte und Entwicklungen anzustoßen.“ Dieses Mal gehe es darum, Bilanz zu ziehen. Deshalb besuche er Orte, die ihm politische Durchsetzungskraft gekostet hätten, auf deren Ergebnis er aber sehr stolz sei.

Die erste Station auf seiner Reise war ein Besuch in der Friedrich-von-Schiller-Schule in Wiesbaden, die Vorlaufkurse anbietet, damit alle Kinder bei der Einschulung die deutsche Sprache beherrschen.

Danach führte ihn die Tour zur Baustelle der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens, wo sich der Ministerpräsident über den Baufortschritt informierte. Koch verteidigte dabei nochmals den Ausbau des Frankfurter Flughafens: „Aus meiner Sicht ist es alternativlos, wenn man den Wohlstand Hessens erhalten will.“, sagte Koch auf der Baustelle der neuen Nordwestlandebahn. Beim Nachtflugverbot habe er erwartet, es tatsächlich in der versprochenen Form durchsetzen zu können. „Ich hatte mir selbst mehr Hoffnungen gemacht“, sagte Koch. Aus rechtlichen Gründen halte er die Genehmigung einiger nächtlicher Flüge weiterhin für richtig. „Die neue Landebahn brauchen wir dringend vor dem Hintergrund der ausgeschöpften Kapazitäten.“, sagte der Vorstandschef des Flughafenbetreibers Fraport, Stefan Schulte. Der Bau sei im Zeitplan, die Bahn werde pünktlich im Herbst 2011 in Betrieb gehen.

Im Anschluss an die Besichtigung am Flughafen frönte Koch seiner Vorliebe für amerikanisches Fast Food und machte mit den ihn begleitenden Journalisten einen Imbiss bei McDonald’s.

Danach ging es zum Polizeipräsidium Frankfurt, wo Koch an einer Stabsrahmenübung des Führungsstabs teilnahm.

In Mittelhessen informierte sich der Ministerpräsident über die Arbeit am Simulationszentrum für Anästhesiologie und Notfallmedizin des privatisierten Uni-Klinikums Gießen-Marburg und begrüßte am Abend dann Vertreter der Region Nordhessen zu einem Empfang im Regierungspräsidium Kassel.