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30.05.2011 - Land
Dr. Matthias Zimmer zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDA gewählt
Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) hat Dr. Matthias Zimmer auf ihrer Bundestagung zu einem ihrer stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Zimmer zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Ich habe mich zur Wahl gestellt, weil ich die CDA inhaltlich bereichern möchte. Ich sehe meine inhaltlichen Schwerpunkte bei den Themen Mindestlohn und Work-Life-Balance. Mit der Annahme unseres Leitantrags ‚sozial.gerecht – Arbeit in Würde – Altern in Würde‘ werden wir uns aber auch innerhalbder Union mit neuem inhaltlichem Esprit einbringen. Als stellvertretender CDA-Vorsitzender werde ich mich hieran beteiligen.“

Die CDA stimmte auf ihrer Bundestagung für die Einführung eines Mindestlohns. „Die Einführung einer Lohnuntergrenze auf Basis des Mindestlohns in der Leih- und Zeitarbeit ist der richtige Weg um für Lohngerechtigkeit zu sorgen. Die Arbeitnehmer in der Leih- und Zeitarbeit arbeiten branchenübergreifend. Da ist es doch nur logisch, diesen Mindestlohn zur Grundlage für eine Lohnuntergrenze zu machen“, so Zimmer. Die CDU-Sozialausschüsse wollen die Tarifpartner dabei nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Einseitig festgelegte Löhne seien ungerechte Löhne. „Die Tarifvertragsparteien müssen auch in Zukunft für die Lohnfindung zuständig sein. An diesem Grundsatz werden wir als CDA festhalten“, bekräftigte Zimmer. In der Leiharbeit sprach sich Zimmer für das Equal-Pay-Prinzip aus: „Der Grundsatz ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ muss verwirklicht werden.“

Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDA Hessen, Matthias Zimmer, erklärte, der Mensch müsse weiter im Mittelpunkt der CDA-Politik stehen. Die CDA mache Politik an ihrem Menschenbild entlang, nicht an Paragraphen. Dies habe auch dazu beigetragen, dass Deutschland gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen sei. „Unsere Soziale Marktwirtschaft zeichnet sich durch eine soziale Partnerschaft aus, die von gegenseitiger Achtung geprägt ist. Das war in den letzten Krisenjahren ein klarer Vorteil, um den uns das Ausland beneidet. Die CDU-Sozialausschüsse haben diese Soziale Marktwirtschaft entscheidend geprägt. Wir können stolz darauf sein, dass alle wesentlichen Sozialgesetze die Unterschrift eines CDA-Ministers tragen. Wir sind im Jahr 2011 Hüterin der Sozialen Marktwirtschaft und werden es auch in Zukunft bleiben“, betonte Zimmer abschließend.
Themengebiet: CDU