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04.05.2011 - Bund
Interview mit Angela Merkel zur Energiepolitik
Im Gespräch mit CDU.TV hat die Vorsitzende der CDU Deutschlands, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, für einen beschleunigten Umstieg in die Erneuerbaren Energien geworben und zugleich Verständnis für den Diskussionsbedarf bei den Parteimitgliedern gezeigt. In dem Interview beantwortete sie die zehn am höchsten bewerteten Fragen, die im Rahmen der Aktion "Mitglieder fragen, Angela Merkel antwortet" im CDU-Mitgliedernetz gestellt wurden.

Die Parteivorsitzende verwies darauf, dass die CDU bereits in ihrem Grundsatzprogramm von 2007 die Kernenergie lediglich als Brückentechnologie ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien beschrieben habe. Die Katastrophe in Fukushima sei ein "einschneidendes Ereignis" gewesen, betonte Merkel, durch das sich die Bewertung des Restrisikos verändert habe. Jetzt gehe es um die Frage, wie man möglichst schnell in die Erneuerbaren Energien umsteigen könne. Das Ziel sei, "dass die CDU etwas schafft, was keine andere Partei bis jetzt geschafft hat: Die CDU muss Wirtschaftlichkeit, Bezahlbarkeit und Umweltfreundlichkeit zusammenbringen. Ganz nach dem Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft", so die Vorsitzende. Kritik üb te Angela Merkel an der Opposition. SPD und Grüne hätten einen Ausstiegsbeschluss gefasst ohne genau die Frage zu stellen, wie die Lücke durch Erneuerbare Energien gefüllt werden könne.

Die Aktion "Mitglieder fragen, Angela Merkel antwortet" war ein Angebot für alle Parteimitglieder, sich auch über das Internet am Diskussionsprozess über den Weg zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung zu beteiligen. Vom 20. April bis 2. Mai gingen insgesamt knapp 400 Fragen an die Parteivorsitzende ein.
Themengebiet: Energie, CDU