Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen

Aktuelles

04.06.2016 - Land
Innenminister Peter Beuth: Wertvolles System für die Zukunft erhalten

Den Schutz der Bevölkerung in Notlagen garantieren in Hessen weit überwiegend mehr als 70.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Dabei seien die Bürgerinnen und Bürger aber auch auf das Verständnis der Arbeitgeber angewiesen, die die freiwilligen Einsatzkräfte regelmäßig für ihre wichtige ehrenamtliche Arbeit freistellen. Das betonte der Hessische Innenminister Peter Beuth heute zur Eröffnung der Veranstaltung „Wirtschaft trifft Blaulicht“ am Frankfurter Flughafen. Um das gemeinsame Bestreben zur weiteren vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Beteiligten zu dokumentieren, haben Vertreter der Arbeitgeberverbände, der kommunalen Spitzenverbände, des Landesfeuerwehrverbandes und der Hilfsorganisationen sowie des Landes Hessen im Rahmen der Veranstaltung eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

„Um dieses wertvolle System für die Zukunft zu erhalten, ist die Gesellschaft zwingend darauf angewiesen, dass die Ehrenamtlichen auf eine gute und verständnisvolle Zusammenarbeit mit ihren Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern treffen. Unternehmen dürfen ihrerseits auch nicht überfordert werden. Diese müssen kurzfristige Ausfälle durch Einsätze oder auch Ausbildungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kompensieren. Sie finden aber auch in den Menschen, die sich in Feuerwehren und Hilfsorganisationen engagieren, wertvolle und tüchtige Arbeitskräfte. Der Verfestigung des gegenseitigen Verständnisses zwischen ehrenamtlichen Einsatzkräften und ihren Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern dient diese Veranstaltung“, so der Innenminister.

Die Abwesenheit am Arbeitsplatz zu reduzieren

Im Rahmen der gemeinsamen Zusammenarbeit verpflichtet sich das Land, in der Aus- und Fortbildung zusätzliche E-Learning-Angebote zum Lehrgangsangebot der Hessischen Landesfeuerwehrschule einzuführen, um die Abwesenheit am Arbeitsplatz zu reduzieren. Geeignete Lehrgänge werden modifiziert und, wo dies ohne Qualitätsverlust möglich ist, gestrafft.

Zudem wird das Land zukünftig bei der Aus- und Fortbildung und Dienstversammlungen die Führungskräfte der Feuerwehren und der Katastrophenschutz-Hilfsorganisationen verstärkt sensibilisieren, bei Einsätzen nur die notwendige Anzahl von Kräften einzusetzen und nicht mehr erforderliche Kräfte schnellstmöglich herauszulösen, damit sie an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können.

Themengebiet: Ehrenamt