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09.05.2016 - Land
Europaministerin Lucia Puttrich: JugendpreisStiftung trägt zur europäischen Verständigung bei

Europaministerin Lucia Puttrich hat heute die Gewinner des Jugendpreises der JugendpreisStiftung ausgezeichnet. Den ersten Platz teilen sich 23 Schüler des Liceo „Ariosto“ aus Ferrara in der italienischen Partnerregion Emilia-Romagna und sieben Schüler des Zespół Szkół Gimnazjum w Brzeźnie aus Krzymów in der polnischen Partnerregion Wielkopolska. „Ich freue mich sehr darüber, dass es immer wieder gelingt, junge Menschen in Hessen, der Emilia-Romagna, der Aquitaine und Wielkopolska für den Jugendpreis zu begeistern und damit auch zum Erlernen von Fremdsprachen zu animieren. Solche Begegnungen, wie sie die JugendpreisStiftung jährlich ermöglicht, tragen zur europäischen Verständigung bei. Auf diese Weise wird Europa gelebt“, sagte Puttrich bei der Preisverleihung in der Staatskanzlei. In diesem Jahr wird der Jugendpreis zum 25. Mal verliehen. Die jugendlichen Preisträgerinnen und Preisträger sind von der JugendpreisStiftung zu einem fünftägigen Aufenthalt in Hessen eingeladen.

Jugendpreis soll Engagement wecken und Kreativität fördern

Der Wettbewerb „Jugendpreis“ verfolgt das Ziel, junge Menschen zur aktiven Beschäftigung in ihrem Umfeld anzuregen, ihr Engagement zu wecken und ihre Kreativität zu fördern. Die Jugendpreisstiftung lobt seit 1992 mit dem durch eine gemeinsame Geschichte verbundenen thüringischen Landkreis Schmalkalden-Meiningen den Jugendpreis in Hessen aus. Bewerben können sich Schulen, Jugendverbände und Einzelpersonen aus Hessen, dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen und den hessischen Partnerregionen. Der mit insgesamt 5.200 Euro dotierte Preis stand unter dem Thema „Das Essen: Wirtschaft, Naturwissenschaft, Kultur“. Folgende Aspekte und Ansatzpunkte konnten dazu aufgegriffen werden: Essen und Artenvielfalt, Essen und Nachhaltigkeit, Essen und Kultur sowie Essen und Geselligkeit. Eingereicht werden konnten schriftliche Arbeiten, Graphik Novels, Bilder, Fotos, Videos, Hörspiele und andere Präsentationsformen.

Den ersten Platz in diesem Jahr teilen sich zwei Schulen aus Italien und Polen. 1.000 Euro Preisgeld erhalten 23 Schülerinnen und Schüler des Liceo „Ariosto“ aus Ferrara in der Emilia-Romagna. Sie reichten den Kurzfilm „Snackspo“ ein, der das Thema „Erziehung in Bezug auf Ernährung“ auf spannende und ironische Art und Weise darstellt.

1.000 Euro Preisgeld erhalten auch sieben Schülerinnen und Schüler des Zespół Szkół Gimnazjum w Brzeźnie in Krzymów in der Wielkopolska. Sie produzierten den Film „Dominoeffekt“,  der das Thema der Palmölproduktion aufgreift.

Kulinarische Reise als Brettspiel

Auch den zweiten Preis teilen sich zwei Schulen. Mit einem Preisgeld von 750 Euro würdigte die Jury die Arbeit von 23 Schülerinnen und Schüler des Collège de Chambéry aus Villenave d’Ornon in der Aquitaine. Diese reichten ein selbst entworfenes Brettspiel  „Eine kulinarische Reise durch die Aquitaine“ ein. Vier Schülerinnen und Schüler des Zespół Szkół Gastronomicznych w Pile aus Piła in der  Wielkopolska wurden für ihren Beitrag „Das heutige Essen – Genuss und Freude oder auch Gefahr“ ebenfalls mit 750 € ausgezeichnet. Die Arbeit selbst besteht aus drei Teilen: einem Kochbuch, einem Brettspiel und einem Film.

Gleich vier dritte Preise hat die Jury in diesem Jahr vergeben. 450 Euro gingen jeweils an die Scuola media statale „Teresa Franchini“, in Santarcangelo di Romagna in der Emilia-Romagna, an das Liceum Ogólnokształcące w Grodzisku in Grodzik in der Wielkopolska, sowie an eine Intensivklasse mit Flüchtlingskindern der Martin-Buber-Schule aus Groß Gerau. Mit 200 Euro bedacht wurden eine Schülerin und ein Schüler der Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg, die ihre polnischen Mitschüler des Liceum Ogólnokształcące w Grodzisk bei ihrer Arbeit unterstützten.

Eine lobende Anerkennung, die mit 150 Euro gewürdigt wurde, erhielten sieben Schülerinnen und Schüler des Lessing-Gymnasiums in Lampertheim.

„Der Jugendpreis ist ein interregionaler Wettbewerb, um für Verständigung in den Regionen zu werben, Partnerregionen kennenzulernen und Jugendliche zu motivieren ihr eigenes Umfeld zu gestalten. Ich freue mich, dass der Wettbewerb auf so große Zustimmung stößt“, so Puttrich abschließend.

Hintergrund

Träger des Wettbewerbs ist die eigenständige und gemeinnützige JugendpreisStiftung, die sich aus Spenden, Projektgeldern und dem ehrenamtlichen Engagement von Personen auch aus dem öffentlichen Leben finanziert.

Der Jugendpreis ist ein bilingualer Wettbewerb in den hessischen Partnerregionen Europas. Junge Menschen sollen mit ihrer Teilnahme zur aktiven Beschäftigung mit ihrem Umfeld motiviert werden. Seit 1992 wird hierzu jedes Jahr ein neues, aktuelles Thema im Wechsel der Regionen  ausgeschrieben. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter www.jugendpreisstiftung.de

 

Themengebiet: Europa, Auszeichnung