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03.05.2016 - Land
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: Filmland Hessen auch 2015 erfolgreich

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute eine positive Bilanz für die Hessische Filmförderung gezogen. Zahlreiche von Hessen geförderte Filme erhielten Auszeichnungen oder waren für Preise nominiert.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Die Nominierung für die Shortlist des Oscars für den Film ,Im Labyrinth des Schweigens‘ war ein ganz besonderes Highlight für die Hessische Filmförderung im vergangenen Jahr. Aber auch die zwölf Nominierungen von aus Hessen geförderten Filmen für den wichtigsten Deutschen Filmpreis Lola in diesem Jahr zeigt mir sehr deutlich, dass unsere Filmförderung erfolgreiche Arbeit leistet.“

Neun Nominierungen für Fritz-Bauer-Film

Der von Hessen geförderte Spielfilm „Der Staat gegen Fritz Bauer“ hat mit insgesamt neun Nominierungen die größten Chancen, die begehrte LOLA bei der Preisverleihung am 27. Mai in Berlin zu gewinnen.

Der Film über den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Täter der NS-Zeit vor Gericht stellen will, wurde in der Hauptkategorie „Programmfüllender Spielfilm“ nominiert. Außerdem können Regisseur Lars Kraume, Hauptdarsteller Burghart Klaußner und Nebendarsteller Ronald Zehrfeld jeweils auf eine LOLA beim Deutschen Filmpreis hoffen.

„Der Staat gegen Fritz Bauer“ erhielt im vergangenen Jahr bereits den Hessischen Filmpreis. Seit Oktober 2015 haben ihn mehr als 200.000 Zuschauer im Kino gesehen.

Zwei weitere Filme im Rennen

Zwei weitere von Hessen geförderte Spielfilme sind ebenfalls für den Deutschen Filmpreis nominiert. „Hedi Schneider steckt fest“ kann sich über eine Nominierung in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ freuen. Außerdem wurde auch Schauspielerin Laura Tonke für die beste weibliche Hauptrolle nominiert. „Hedi Schneider steckt fest“ erhielt 2014 den Hessischen Filmpreis als Bester Spielfilm.

Für den in Frankfurt gedrehten und geförderten Spielfilm „Ein Atem“ ist außerdem auch Schauspielerin Jördis Triebel in der Kategorie beste weibliche Hauptrolle nominiert.

„Qualität ist ein wichtiges Kriterium für uns, um eine Förderzusage zu erteilen. Die im Jahr 2015 bereitgestellten Fördergelder in Höhe von mehr als 6,7 Millionen Euro haben sich gelohnt, denn die von uns geförderten Filme sind nicht nur die beste Werbung für unser Land, sie machen sich auch bezahlt. Für jeden Euro Filmförderung haben die Produzenten mehr als zwei Euro in Hessen wieder ausgegeben. Das hilft der Wirtschaft und stärkt gleichzeitig den Filmstandort Hessen“, stellte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein fest.

In den vergangenen 25 Jahren unterstützte die Filmförderung mehr als 1.000 Filmprojekte mit einem Gesamt-Förderbudget von rund 75 Millionen Euro.

Hessen hat sich zu einem profilierten Film- und Medienstandort entwickelt. Das Filmland Hessen hat alles, was ein moderner Filmstandort benötigt: kreative Produktionsfirmen, modernste Postproduktionen, einmalige Filmlocations und eine sehr aktive Filmförderung.

Gründung HessenFilm und Medien GmbH

Im Jahr 2015 hat Hessen mit der Gründung der HessenFilm und Medien GmbH eine solide Basis für eine moderne und serviceorientierte Filmförderung geschaffen. Die von der Landesregierung und der Filmbranche unisono geforderte Bündelung von wirtschaftlicher und kultureller Filmförderung ist seit 1. Januar 2016 umgesetzt.

„Ziel ist es, mehr Filme in Hessen sowie mehr Filme aus Hessen zu produzieren und damit Hessen auf der Leinwand mit den Schauspielern und dem Know-how der Produzenten in Szene zu setzen. Wir wollen die Standortbedingungen und die innovativen Kräfte in der hessischen Film- und Medienbranche stärken, die Auftragslage in Hessen weiter verbessern und damit die Beschäftigung für Kreative und Filmschaffende sichern“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

Deshalb gibt es die neue HessenFilm und Medien GmbH, deren Arbeitsschwerpunkt unter anderem auf der Nachwuchsförderung liegt.

In diesem Jahr verfügt die HessenFilm und Medien GmbH über einen Förderetat in Höhe von 6,765 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich zusammen aus fünf Millionen Euro Bürgschaftsmitteln der WI-Bank, 1,015 Millionen Euro originären Landesmitteln sowie 750.000 Euro des Hessischen Rundfunks.

Themengebiet: Kunst und Kultur