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03.05.2016 - Land
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: Der landesweite Mathematikwettbewerb ist in Hessen eine gute Tradition

Am 48. Mathematikwettbewerb des Landes Hessen haben im Schuljahr 2015/16 rund 51.000 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen teilgenommen. Sie kommen von insgesamt 512 Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien. Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat die Veröffentlichung der Ergebnisse als „Zeichen für ein stabiles Leistungsniveau“ gewertet. „Der landesweite Mathematikwettbewerb ist in Hessen eine gute Tradition. Es ist Jahr für Jahr bemerkenswert, mit welchem Elan sich Jugendliche der Mathematik zuwenden können und wie viel Spaß sie machen kann. Nicht zuletzt ist der Wettbewerb aber auch ein wichtiges Instrument zur Evaluation der Leistungen in Mathematik“, erklärte Lorz. Die Erkenntnisse, die Schulen und Lehrkräfte daraus ziehen können, leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität in Hessen“, so der Minister.

Die besten Kreise in den jeweiligen Aufgabengruppen sind:

  • Fulda, Lahn-Dill, Gießen (Gymnasium G8)
  • Fulda,  Limburg-Weilburg, Vogelsberg (Gymnasium G9)
  • Fulda, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner (Realschule)
  • Fulda, Odenwald, Waldeck-Frankenberg (Hauptschule)

Wie in jedem Jahr werden bei der Landessiegerehrung in Kooperation mit HESSENMETALL am 8. Juli 2016 auch die Schulen geehrt werden, die eine besonders hohe Leistungskontinuität im Rechnen zeigen und sich über mehrere Jahre hinweg mit überdurchschnittlichen Leistungen in der Endrunde des Mathematikwettbewerbes hervorgetan haben.

Hintergrund:

Der Mathematikwettbewerb des Landes Hessen besteht seit 1969. Teilnehmer sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8. Zunächst zur freiwilligen Teilnahme angeboten, ist er seit 2001 für alle hessischen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend. Nach der ersten Wettbewerbsrunde, dem Schulentscheid, nehmen die Schulsieger an der zweiten Runde, dem Kreisentscheid, teil. Die Erstplatzierten auf Kreisebene messen sich dann untereinander in der dritten Runde, dem Landesentscheid, der dann die Besten in Hessen ermittelt.

In dem Wettbewerb werden die drei Aufgabengruppen (A=Gymnasium, B=Realschule und C=Hauptschule) mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausgeschrieben. Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Bildungsgänge an Gesamtschulen werden den Aufgabengruppen zugewiesen. Beim Schulentscheid stehen den Schülerinnen und Schülern zwei Unterrichtsstunden zur Verfügung, in denen sie je acht Pflichtaufgaben und nach Möglichkeit zwei von fünf Wahlaufgaben zu lösen haben. Je Pflichtaufgabe werden maximal drei Punkte vergeben, je Wahlaufgabe 12 Punkte. Insgesamt sind somit maximal 48 Punkte zu erreichen.

Das Schulergebnis ergibt sich aus der Addition der Schülerergebnisse. Die Punktezahl der Schulen wird je Bildungsgang in vier Leistungsstufen eingeteilt, d.h. jeweils 25 Prozent aller Schulen werden zu einer Gruppe – einem Quartil – zusammengefasst. Daraus ergeben sich jedes Jahr für den jeweiligen Schuldurchschnitt unterschiedliche Quartilsgrenzen. Am Beispiel der Aufgabengruppe B (Realschulen) haben sich die Quartilsgrenzen gegenüber dem Vorjahr wie folgt verschoben:

  • 1. Quartil zwischen 10,35 und 21,24 Punkten (2014/15: 10,18 und 20,79) 
  • 2. Quartil zwischen 21,34 und 24,35 Punkten (2014/15: 20,80 und 24,18)
  • 3. Quartil zwischen 24,37 und 27,82 Punkten (2014/15: 24,19 und 27,47) 
  • 4. Quartil zwischen 27,94 und 36,86  (2014/15: 27,55 und 40,50) 

Anhand der Quartile kann jede Schule ablesen, wie sie innerhalb ihres Bildungsgangs im Vergleich zum Landesdurchschnitt und zur erreichbaren Maximalpunktzahl steht.

Themengebiet: Bildung, Schule