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26.04.2016 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Trend zur geschlechtertypischen Berufswahl muss durchbrochen werden

In ganz Hessen werden am kommenden Donnerstag Mädchen und Jungen beim Girls‘ bzw. Boys' Day die Betriebe und Verwaltungen erobern. „Die Mädchen sollen in den Betrieben Einblick in bisher männlich dominierte Berufsfelder bekommen. Mit Blick auf die Fachkräftesicherung ist es umso wichtiger, frühzeitig das Spektrum auf die möglichen Berufsfelder zu erweitern und die Vielfalt der Ausbildungsberufe konkret darzustellen“, erklärte dazu der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner. Für das Ministerium, Wirtschaftsverbände, Schulen und die Bundesagentur für Arbeit ist dieser Aktionstag ein Erfolgsrezept und mittlerweile ein „fester Baustein“ bei den Bemühungen, kompetente Nachwuchskräfte zu finden.

Orientierungspunkt für Berufs- und Studienwahl 

„Der Trend zur geschlechtertypischen Berufswahl muss durchbrochen werden, dies auch um Fortschritte auf dem Weg zur Gleichheit beim Entgelt zu erzielen“, forderte der Minister. „Wenn es uns gelingt, das Selbstbewusstsein von Mädchen und jungen Frauen zu stärken und ihre praktischen Erfahrungen in den Bereichen Technik, Wissenschaft und Handwerk zu fördern, dann werden sie – nicht zuletzt aufgrund ihrer oftmals besseren Bildungsabschlüsse – die vielfältigen Anforderungen in diesen Berufsfeldern auch gut bewältigen“, so der Sozialminister. Der Girls‘ und Boys‘ Day bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich breiter über Ausbildungsberufe und Studiengänge zu informieren und verschiedene Fähigkeiten auszuprobieren. Die hier angebotenen Schnuppermöglichkeiten können ein wichtiger Orientierungspunkt für die Berufs- und Studienwahl sein und  die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, erste Kontakte zu den Personalverantwortlichen zu knüpfen.

Einen Einblick in die Arbeit der Landesverwaltung gewinnen

„Noch immer ist der Anteil der Frauen in Technik, IT, Naturwissenschaften und Mathematik niedrig. Männer sind in den sozialen Berufen kaum vertreten“, erklärte Grüttner. Die Berufswahl erfolge geschlechtsspezifisch und konzentriere sich auf wenige Berufe. Die Hälfte der Schulabgängerinnen entscheide sich für eine Ausbildung als Bürofachkraft, Einzelhandelskauffrau, Arzthelferin, Friseuse und Verkäuferin. Die Jungen konzentrierten sich auf 20 Ausbildungsberufe wie Elektroniker, Metallbauer oder Kfz-Mechatroniker. „Deshalb ist es so wichtig, einen Schnuppertag für die Schülerinnen und Schüler in den unterschiedlichsten Berufsfeldern anzubieten“, so Stefan Grüttner anlässlich des Aktionstages. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration stellt ebenfalls Plätze zur Verfügung. Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 16 Jahren werden am Donnerstag erwartet und können einen Einblick in Regierungshandeln und Landesverwaltung gewinnen.

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Themengebiet: Kinder und Jugend, Ausbildung