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20.04.2016 - Land
Justizministerin Eva Kühne-Hörmann: Manfred Beck wird die Aufgabe als Präsident des Landgerichts Limburg a.d. Lahn mit Bravour meistern

Manfred Beck ist neuer Präsident des Landgerichts Limburg a.d. Lahn. Justizministerin Eva Kühne-Hörmann übergab ihm heute seine Ernennungsurkunde. Damit folgt er dem im letzten Jahr an das Regierungspräsidium Gießen gewechselten Dr. Christoph Ulrich. Seit dem Jahr 2012 war Manfred Beck Leiter der IT-Stelle der hessischen Justiz. 

Persönliches Engagement und Einsatz

„Sehr geehrter Herr Beck, Sie haben hervorragende Arbeit als Präsident der IT-Stelle der hessischen Justiz geleistet. Die schrittweise Umstellung der Justiz auf den elektronischen Rechtsverkehr ist eine der herausforderndsten Aufgaben, die die Justiz zu vergeben hat. Diese Aufgabe haben Sie über Jahre mit großem persönlichen Engagement und Einsatz ausgefüllt. Sie haben hervorragende Pionierarbeit im Bereich E-Justice geleistet. Ich bin mir sicher, dass Sie mit ebenso großen Elan die neue Aufgabe als Präsident des Landgerichts Limburg a.d. Lahn angehen werden“, so die Justizministerin am Rande der Urkundenübergabe.

„Sie können aber auch auf eine jahrzehntelange richterliche Tätigkeit zurückblicken und haben damit nicht nur die Erfahrung in der Verwaltung, sondern auch in der richterlichen Praxis. Diese Erfahrungen werden Ihnen helfen, die vor Ihnen stehende wichtige Aufgabe als Präsident des Landgerichts Limburg a.d. Lahn mit Bravour zu meistern“, betonte Eva Kühne-Hörmann.

„Auf diese Erfahrungen setze ich. Denn die Justiz durchläuft permanente Veränderungs- und Anpassungsprozesse, bei denen echte Managementfähigkeiten, Verwaltungserfahrung und Übersicht gefragt sind. Sachverhalte werden internationaler, komplexer und vielschichtiger. Probleme an den Schnittstellen deutschen Rechts mit dem europäischen, aber auch mit dem internationalen Privatrecht werden nicht selten in hessischen Gerichtssälen zum Gegenstand von Streitigkeiten gemacht“, so Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, die fortfuhr: „Diese Veränderungen in einer Justizbehörde zu begleiten, die Umstellung von Verfahrensabläufen zu steuern und dabei stets ein ausgesprochen hohes Niveau der Rechtsprechung zu gewährleisten, ist eine Aufgabe, bei der man als Behördenleiter großes Organisationsgeschick und viel Fingerspitzengefühl beweisen muss. Für diese Aufgabe wünsche ich Ihnen, sehr geehrter Herr Beck, gutes Gelingen, viel Glück und Erfolg.“ 

Zur Person:

Manfred Beck wurde am 5. Februar 1960 in Marburg geboren. Nach seinem Abitur begann er 1978 das Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main.

Im Jahre 1986 legte er sein erstes juristisches Staatsexamen ab. Seinen Vorbereitungsdienst im Landgerichtsbezirk Frankfurt am Main begann er im Mai 1986. Sein zweites juristisches Staatsexamen absolvierte er im April 1989.

Am 5. Februar 1990 wurde Manfred Beck zum Richter auf Probe mit Dienstleistungsaufträgen am Landgericht Marburg und Amtsgericht Frankfurt am Main ernannt. Im Jahre 1993 erfolgte die Ernennung zum Richter am Amtsgericht im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit bei dem Amtsgericht Frankfurt am Main.

Zum 1. Juni 1997 wurde er als Referent für Informationstechnik an das Bundesministerium der Justiz in Bonn abgeordnet.

In der Zeit vom 24. Oktober 1999 bis 30. April 2004 folgte eine weitere Abordnung an das Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Mit Wirkung vom 1. Mai 2004 wurde Manfred Beck zum Richter am Oberlandesgericht ernannt, bei welchem er zunächst als Leiter des ADV (automatisierte Datenverarbeitung) und später als Leiter der Gemeinsamen IT-Stelle der hessischen Justiz (GIT) tätig war.

In der Zeit vom 1. Februar 2011 bis 30. Juni 2012 folgte die Abordnung an das Hessische Ministerium der Justiz, wo er ab Januar 2012 als kommissarischer Leiter die IT-Aufgaben der  neu hervorgegangenen IT-Stelle der hessischen Justiz wahrnahm. Am 16. Februar 2012 beging Manfred Beck sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Zum 29. Juni 2012 wurde er zum Präsidenten der IT-Stelle der hessischen Justiz ernannt; zum 1. November 2013 erfolgte die Übertragung des Amtes auf Lebenszeit.

Die Berufung zum Präsidenten des Landgerichts Limburg a.d. Lahn erfolgt mit Wirkung vom heutigen Tage.

Themengebiet: Justiz